Lobberich: Bunte Schweine bis zum Ferkesmarkt
zuletzt aktualisiert: 19.08.2008Lobberich (RPO). Bis zum Ferkesmarkt am 25. und 26. Oktober werden in Lobberich die Schweine bunt. Schwein gehabt haben aber schon jetzt Passanten auf der Breyeller Straße. Mit Vergnügen beobachteten Maria Müllers und Ursula Steinbergs, dass eine zehnköpfige Schweineherde für Aufsehen sorgte: Vorübergehende blieben bei dieser Begegnung überrascht stehen, manche lachten.
Aus logistischen Gründen hatten Maria Müllers und Ursula Steinbergs ihre kleine „Ferkelherde“ ins Schaufenster von „Bild + Rahmen“ gestellt. Sie werben um Teilnehmer für den Wettbewerb „Lobbericher Schwein“. Die beiden Frauen hatten ihre Idee der Vollversammlung des Lobbericher Werbering mit Erfolg vorgestellt. Zum Ferkesmarkt in diesem Jahr wünschten sie sich eine Aktion mit bunten Schweine-Skulpturen.
Rohlinge erworben
Was den Zürichern die Kuh oder den Berlinern ihr Bär ist, soll den Lobberichern das Schwein sein. Viele bunte Schweine sollen das Stadtbild prägen. So erwarb der Werbering in den Sommerferien weiße „Schweine-Rohlinge“ in der Größe von 100 x 52 Zentimeter. Sie werden den Lobbericher Kindergärten, Schulen und Vereinen zur Verfügung gestellt. Dort sollen sie individuell gestaltet werden. Wer mitmacht, hat zwei Wochen Zeit, den jetzt noch arg blassen Schweinen Farbe zu geben. Unmittelbar vor den Herbstferien werden die Ergebnisse dann ab 29. September in den Werbering-Geschäften ausgestellt. Während des Ferkesmarktes im Oktober werden sie meistbietend versteigert. Der Erlös soll einem sozialen Zweck zufließen.
Überraschende Resonanz
Die Resonanz auf die Idee hat den Werbering überrascht. So meldeten sich die Gemeinschaftsgrundschule im Hoverbruch, die katholische Grundschule an der Sassenfelder Straße, das DRK-Familienzentrum am Sassenfelder Kirchweg, der evangelische Kindergarten Löwenzahn, der katholische Kindergarten, die evangelische Kirchengemeinde mit Jugendleiter Diakon Gerd Witte, die Malteser-Jugend, der Jugendchor Klangfarben an St. Sebastian und die Comeniusschule in Hinsbeck.
„Die Schweine passen zu Lobberich wie der Dom zu Köln“, verbreitete Werbering-Vorsitzender Norbert Backes mal wieder etwas Lobbericher Wind. Er wunderte sich allerdings, dass die Lobbericher nicht schon sehr viel früher auf die Schweine-Idee gekommen sind.
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