Kreis Viersen: "Frühjahrsleuchten": Großkontrolle der Polizei
VON JOACHIM NIESSEN - zuletzt aktualisiert: 25.04.2009Kreis Viersen (RPO). So manchem Autofahrer kam die Erleuchtung – blitzartig: Nach der erfolgreichen "Herbstlicht" genannten Aktion im vergangenen November hat die Kreispolizeibehörde Viersen am Donnerstagabend wieder einen Großeinsatz durchgeführt. Unter dem jahreszeitlich passenden Namen "Frühjahrsleuchten" waren insgesamt mehr als 100 Beamte entlang der deutsch-niederländischen Grenze im Einsatz. Damit setzte die Polizei einen weiteren Schwerpunkt in ihrer aktuellen Strategie, sich besonders um die aus der Grenzlage des Kreises ergebenden Probleme zu kümmern.
"Einsätze wie dieser sind eine große organisatorische Herausforderung für die Kreispolizei, gleichwohl sind sie aber ein wichtiger Baustein für die Sicherheit im Kreis Viersen", resümierte Landrat Peter Ottmann die fast flächendeckende Präsenz der Polizei im Westkreis. Ziel war es unter anderem, die illegale Einfuhr von Drogen sowie sonstige grenzbezogene Straftaten einzudämmen oder aufzudecken. Auch die Bekämpfung der Hauptunfallursachen Geschwindigkeit und Fahren unter Alkohol- oder Drogeneinfluss war ein erklärtes Ziel.
An zahlreichen Stellen kontrollierten Beamte die Einhaltung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit. Von den etwa 2280 gemessenen Fahrzeugen waren 77 zu schnell unterwegs. Am eiligsten hatte es ein 40 Jahre alter Fahrer aus Krefeld, der bei zulässigen 70 km/h mit 111 Sachen in die Messstelle raste. Insgesamt stoppten die Einsatzkräfte bis in die Nachtstunden mehr als 500 Fahrzeuge und überprüften dabei mehrere hundert Personen.
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