Kreis Viersen: Hochschule weiter beliebt
VON HOLGER HINTZEN - zuletzt aktualisiert: 18.09.2008Kreis Viersen (RPO). Studienanfänger rennen der Hochschule Niederrhein (HN) in Krefeld und Mönchengladbach zum Semesterstart am Montag förmlich die Bude ein. Die HN gilt nach eigenen Angaben als eine der beliebtesten Hochschulen im Lande.
Fachbereiche der HN
... in Krefeld Chemie, Design, Elektrotechnik und Informatik, Maschinenbau und Verfahrenstechnik, Gesundheitswesen und Wirtschaftsingenieurwesen
... in Mönchengladbach Sozialwesen, Oecotrophologie, Textil- und Bekleidungstechnik, Wirtschaftswissenschaften
Es bleibt proppevoll an der Hochschule Niederrhein. Mit fast 2300 Erstsemestern an ihren Standorten Mönchengladbach und Krefeld geht die Hochschule am kommenden Montag mit noch mehr Neuzugängen ins neue Wintersemester als im Jahr zuvor (2150). Damit dürfte sich am Gedränge in Hörsälen und Seminaren nicht viel ändern. In den vergangenen Semestern war die Hochschule stets zu fast 140 Prozent ausgelastet – und damit eigenen Angaben zufolge eine der beliebtesten Hochschulen im Land.
2300 Erstsemester
Die Zahl der 2300 Erstsemester wird womöglich noch geringfügig steigen. Denn in den Master-Studiengängen ist die Anmeldefrist noch nicht abgelaufen. Verfügte die Hochschule über größere Kapazitäten, hätte sie noch wesentlich mehr neue Studenten aufnehmen können: 4000 Kandidaten hatten sich für das am Montag startende Wintersemester beworben. Numerus-Clausus-Beschränkungen unter anderem in den Mönchengladbacher Bachelor-Studiengängen Textil- und Bekleidungstechnik, Kulturpädagogik und Oecotrophologie dürften ein Übriges getan haben. Zu den Angeboten mit besonders kräftigem Zulauf gehören die Dualen Ingenieurausbildungen in Elektrotechnik und Maschinenbau, bei denen Ausbildung in Unternehmen und ein Studium an der Fachhochschule Hand in Hand gehen.
Über die mehr als hohe Auslastung ihrer Hochschule sind viele Studierende nicht gerade begeistert. So pochte die Studentenvertretung ASta in der Vergangenheit immer wieder auf bessere Studienbedingungen. Kurz vor Beginn des neuen Semesters hat der ASta im Internet eine Umfrage gestartet, ob sich die Bedingungen seit Einführung der Studiengebühr verbessert hätten. Ergebnisse, so der ASta gestern, könnten erst dann vorgelegt werden, wenn sich nach Semesterbeginn genügend Kommilitonen beteiligt hätten.
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