Viersen: Kinder müssen Schulplätze bekommen
zuletzt aktualisiert: 26.02.2009Viersen (RPO). Ein Ende der Debatte um die Schulplatzvergabe an der Astrid-Lindgren-Grundschule fordert Viersens CDU-Chef Paul Mackes. Politisch sei das Thema ausführlich behandelt worden, erklärte der Bürgermeisterkandidat, aber: "Die Eltern brauchen schnell Gewissheit. Wir dürfen sie nicht mit wohnortnahen Schulplätzen locken und anschließend Kinder aus den Neubaugebieten ablehnen."
Mackes, der sich zusammen mit CDU-Ratsherr Lothar Beeck und der Elterninitiative getroffen hatte, forderte alle Beteiligten auf, den Blick in die Zukunft zu richten. "Es nützt niemandem, wenn wir über Zahlen oder Vergangenes streiten. Es muss einfach gelingen, im Sommer alle angemeldeten Kinder in der Schule unterzubringen", gab sich der Christdemokrat zielgerichtet. Gerade für den Ruf des Neubaugebietes und der Stadt sei dies unerlässlich.
Die Astrid-Lindgren Grundschule habe gute Konzepte und sei für viele Eltern ein wichtiges Kriterium zum Umzug in das Viersener Neubaugebiet gewesen. Die Verwaltung müsse nun dringend ein Konzept entwickeln, damit die versprochenen Schulplätze auch bereitgestellt werden können. "Ich bin sicher, da gibt es gangbare Wege, mit denen alle gut leben können", zeigte sich Mackes zuversichtlich.
Der CDU-Vorsitzende schlägt vor, die höheren Klassen an die "Niederlassung" in der Regentenstraße auszugliedern, damit alle Erstklässler gemeinsam den kurzen und sicheren Schulweg nutzen können: "Wir müssen aufhören, den ,Schwarzen Peter' immer weiter zu reichen, und gemeinsam über Lösungen nachdenken."
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