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Schwalmtal: Neue Laternen für Lüttelforst

VON BIRGITTA RONGE - zuletzt aktualisiert: 23.02.2012

Schwalmtal (RP). In einigen Außenbereichen Schwalmtals stehen noch Freileitungsmasten, an denen die Straßenbeleuchtung hängt. Weil einige Masten nicht mehr sicher sind, werden sie abgebaut. Die Gemeinde muss neue Laternen kaufen.

In Lüttelforst hängen noch elf Straßenlaternen an hölzernen Masten. Die RWE hat zur Stromversorgung dort im vergangenen Jahr schon Erdkabel gelegt, jetzt werden auch die Holzmasten entfernt.  Foto:  Busch
In Lüttelforst hängen noch elf Straßenlaternen an hölzernen Masten. Die RWE hat zur Stromversorgung dort im vergangenen Jahr schon Erdkabel gelegt, jetzt werden auch die Holzmasten entfernt. Foto: Busch

Für die Errichtung von acht neuen Straßenlaternen in Lüttelforst hat der Rat der Gemeinde Schwalmtal einstimmig grünes Licht gegeben. Nun soll die Ausschreibung erfolgen, die Laternen sollen bis Ende März stehen. Sie ersetzen die bisherigen elf Straßenlaternen vor den Häusern 20 bis 71 im alten Waldhufendorf, die noch an hölzernen Freileitungsmasten montiert sind. Diese Masten sind in schlechtem Zustand. Eine Demontage sei notwendig, da die RWE Deutschland keine notwendige Anlagenverantwortung und Verkehrssicherungspflicht für die Masten gewährleisten könne, teilte das Unternehmen der Gemeinde Schwalmtal im Januar mit.

Info

Straßenbeleuchtung

rechnet jährlich mit 50 000 Euro für die Unterhaltung der Straßenbeleuchtung. Während für 2011 noch Stromkosten von 145 000 Euro berechnet wurden, liegen sie 2012 bei 114 000 Euro aufgrund der Umstellung auf moderne Leuchtmittel. Hinzu kommen jährlich 15 000 Euro für Investitionen, plus überplanmäßige 28 000 Euro für Lüttelforst.

28 000 Euro eingeplant

Im vergangenen Jahr hatte die RWE in diesem Bereich für den Strom Erdkabel verlegt, gleichzeitig hatte die Gemeinde Leerrohre verlegen lassen, über die später einmal auch die Straßenbeleuchtung versorgt werden könnte. Nun ist es so weit: Die Gemeinde lässt neue Straßenlaternen – solche Natriumdampflampen, wie sie schon vielerorts in der Gemeinde stehen – aufstellen. Dann erst werden die alten Holzmasten entfernt. "Dadurch stellen wir sicher, dass die Lüttelforster in der Übergangszeit nicht im Dunkeln stehen", sagt Joachim Stuwe von der Gemeindeverwaltung. Für die Errichtung der acht neuen Straßenlaternen in Lüttelforst rechnet die Kämmerei mit 28 000 Euro Investitionskosten.

In Eschenrath und Naphausen sollen in diesem Frühjahr ebenfalls Erdkabel für die Stromversorgung gelegt werden. Dort seien die Holzmasten aber noch in gutem Zustand, teilte die RWE mit, und man sei bereit, diese Masten zum symbolischen Kaufpreis von einem Euro an die Gemeinde zu verkaufen. Dort bleiben die Straßenlaternen also weiterhin an den hölzernen Freileitungsmasten hängen, allein die Leuchten selbst werden im Zuge der Modernisierung der Straßenbeleuchtung in Schwalmtal durch neue ersetzt.

In Teilen von Hehler (vor den Häusern 40 bis 56), Leloh (vor den Häusern 5 bis 17) und Felderseite (vor den Häusern 6 bis 35) sollen im kommenden Jahr die Masten demontiert werden, weil auch sie nicht mehr Ordnung sind und die RWE keine Gewähr für die Sicherheit übernimmt. Der Abbau betrifft in Hehler fünf, in Leloh drei und in Felderseite sieben Holzmasten. Dort werden Erdkabel verlegt, die Gemeinde muss stattdessen 15 neue Straßenlaternen einplanen. Die kosten 42 000 Euro.

Im vergangenen Jahr hatte die Gemeinde Schwalmtal begonnen, die Leuchtmittel in allen 2600 Straßenlaternen auszutauschen. Mit dem Verbot von Quecksilberdampflampen ab 2015 entwickelte die Verwaltung ein neues Beleuchtungskonzept, das jährlich 31 000 Euro Stromkosten sparen soll.

Quelle: RP/rl


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