Viersen: Viersener CDU lädt Sportvereine ein
VON JOACHIM NIESSEN - zuletzt aktualisiert: 27.04.2009Viersen (RPO). Die Viersener CDU geht weiterhin auf die Sportvereine der Kreisstadt zu. Die Christdemokraten wollen mit ihren Leitgedanken der Sportpolitik "den Vereinen eine Heimat geben" sowie "die Eigenverantwortung der Vereine stärken". Fritz Meies, CDU-Ratsherr und sportpolitischer Sprecher seiner Partei: "Wir laden daher alle Sportvereine der Stadt ein, am heutigen Montagabend ab 19 Uhr an einer Gesprächsrunde im Forum des Kreishauses teilzunehmen. Wir wollen die Ziele des Sports in Viersen für die nächsten Jahre gemeinsam mit den verantwortlichen Vorständen abstecken."
Mit finanziellen Mitteln aus der Sportpauschale und Spenden aus der Sparkassenstiftung haben viele Vereine bereits in der Vergangenheit hervorragendes geleistet. "Sie haben ihre Sportstätten saniert, erweitert oder den neuen sportlichen Erfordernissen angepasst", betont CDU-Parteichef Paul Mackes. "Dies war nicht nur wegen der finanziellen Unterstützung, sondern auch durch den hohen Sachverstand, den großen Zeitaufwand sowie die enorme Muskelkraft der Vereinsmitglieder möglich."
Doch es gibt noch ungelöste Probleme in der Sportstadt Viersen. "Es stellt sich die Frage nach der Zukunft des Stadions an der Krefelder Straße", so Hans-Willy Bouren, Vorsitzender des Sportausschusses. "Aber auch die Heimat des SC Viersen-Rahser ist nicht geklärt, Concordia wünscht sich einen Kunstrasenplatz und die Leichtathleten erwarten zu Recht den Bau einer Kunststoffbahn in unserer Stadt." Außerdem werde über die Sanierung der alten Waldkampfbahn in Süchteln oder der Tribüne und Umkleideräume am Hohen Busch schon länger diskutiert.
Der Stadtsportverband hat in den vergangenen Monaten in zahlreichen Gesprächsrunden wichtige Vorarbeit geleistet und mit den betroffenen Vereinen ein Arbeitspaper entwickelt. "Dafür sind wir dankbar", so Fritz Meies gegenüber der Rheinischen Post, "doch wie werden nun die Prioritäten gesetzt?" Der Politiker erinnert in diesem Zusammenhang ausdrücklich an die derzeitigen intensiven Diskussionen über steigende Kosten der Jugendhilfe: "Der Ruf nach Präventivmaßnahmen ist unüberhörbar. Die Sportvereine leisten seit vielen Jahren mit ehrenamtlichen Käften in diesem Bereich hervorragende Arbeit, die die öffentliche Hand nie leisten oder finanzieren könnte. Wir wollen diese Zukunftsaufgabe gemeinsam meistern. " FRAGE DES TAGES
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