Viersen: Weniger Lkw durch die Große Bruchstraße
zuletzt aktualisiert: 19.04.2008Viersen (RPO). Die Große Bruchstraße ist eine der am stärksten befahrenen Straßen in der Viersener City. Die Anwohner leiden seit Jahren unter dem Lärm der Pkw, Lkw und Busse. Auch das dortige Südstadtbüro unter Leitung von Diplom-Sozialarbeiter Uwe Peters hat sich in zahlreichen Arbeitskreissitzungen mit dem Thema beschäftigt. Jetzt scheint es eine erste unerwartete Besserung zu geben. Mit Peters sprach RP-Redakteur Joachim Nießen.
Wie hoch ist die Verkehrsbelastung der Großen Bruchstraße?
Peters Rund 10 000 Fahrzeuge quälen sich täglich durch die schmale Straßenschlucht, darunter hunderte Busse und Lkw.
Trägt der Appell des Südstadt-Büros gegen diese Situation erste Früchte?
Peters Erfreulicherweise ja. Wir haben von der Viersener Firma Lack- und Farbenhandel Peters ein Fax bekommen, in dem steht, dass sie ihre Lkw-Fahrer gebeten haben, künftig die Große Bruchstraße wenn möglich zu meiden.
Also eine reine Eigeninitiative des Unternehmens?
Peters Ja. Die Firma zeigt als alteingesessenes Viersener Unternehmen Verständnis für die durch die Lkw besonders geplagten Anwohner an der Großen Bruchstraße.
Was erwarten Sie nun?
Peters Ich hoffe, dass dies eine gewisse Signalwirkung auch für andere Firmen hat und deren Lkw künftig ebenfalls die Große Bruchstraße umfahren.
Und was sagt die Politik?
Peters Das werden wir unter anderem in der nächsten Sitzung des Ordnungs- und Straßenverkehrsausschusses erfahren. Der tagt in der kommenden Woche, dort steht die Große Bruchstraße wieder auf der Tagesordnung.
Der Viersener Ordnungs- und Straßen- verkehrsausschuss tagt am Dienstag um 18 Uhr im Forum am Rathausmarkt.
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