Handball: 33:28 war für Sopov fast schon eine Sensation
zuletzt aktualisiert: 27.10.2008Oberliga (wiwo) Mit ihrem dritten Saisonsieg haben sich Dülkens Oberliga-Handballer auf den dritten Tabellenplatz geschoben. Die SG gewann bei der SG Solingen BHC II mit 33:28 (13:13). „Das ist fast schon eine Sensation. Ich muss meine ganze Mannschaft loben. Letzte Woche beim Sieg gegen Aldekerk waren wir schon gut. Aber die Qualität, die wir in Solingen gezeigt haben, habe ich von meinem Team noch nie gesehen“, freute sich Sopov.
Der Aufsteiger führte bei der Reserve in Solingen fast während der gesamten Spielzeit. Die Solinger, die drei Zweitliga-Spieler im Kader aufgeboten hatten, kamen per Siebenmeter mit dem Halbzeitpfiff zum 13:13. Daraufhin erhöhte die SG Dülken in der zweiten Hälfte das Tempo und zog sogar bis auf 27:20 davon.
Hebben erneut sehr stark
Solingen versuchte mit zahlreichen taktischen Varianten, den Anschluss wieder herzustellen. Doch näher als drei Tore ließ die SG die Gastgeber nicht herankommen. Wir schon in der Vorwoche gab Torhüter Kai Hebben der Mannschaft, die in der Abwehr sehr sicher stand, mit seinen Paraden die nötige Sicherheit. „Wir haben in der ersten Hälfte nur 13 Gegentore kassiert. Das zeigt schon, wie stabil die Abwehr war“, sagte Sopov.
Im Angriff erwies sich Sebastian Sips erneut als sicherer Siebenmeterschütze. Zehn von elf Strafwürfen brachte er im Tor der Solinger unter. „Jeder hat im Angriff seine Aufgabe erfüllt. Das war eine geschlossene Mannschaftsleistung“, meinte der Trainer.
Nur die allergrößten Optimisten hätten die SG Dülken nach dem fünften Spieltag auf den dritten Platz gewettet. Doch in dieser Saison scheint alles möglich zu sein. Dülken hat vier Punkte Rückstand auf Tabellenführer Borussia Mönchengladbach, aber auch nur vier Punkte Vorsprung auf Schlusslicht Hamborn. „Es ist wichtig, dass wir die Punkte jetzt schon holen, denn jeder kann jeden schlagen“, sagte Sopov. Die weiteren Tore für die SG erzielten Sven Weber (5), Mark Kämmerling (5), Heider Thomas (4), Steffen Sips (3), André Indenhuk (2) und Roland Graefe.
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