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Handball: Aufsteiger ist nicht zu bremsen

VON WILTRUD WOLTERS - zuletzt aktualisiert: 10.11.2008

Die Erfolgsgeschichte des TV Lobberich geht weiter. Der Neuling bestätigte mit dem 34:27-Sieg bei der HSG Mülheim/Oberhausen den zweiten Tabellenplatz. Der TSV Kaldenkirchen verlor 30:33 gegen Primus Königshof.

Verbandsliga Die Handballer des TV Lobberich haben einen Lauf. Im siebten Spiel gab es den sechsten Erfolg für den Aufsteiger. Die Lobbericher siegten 34:27 bei der HSG Mülheim/Oberhausen. „Das war nicht so deutlich, wie es das Ergebnis ausdrückt“, berichtete Trainer Dieter Pietralla.

Dabei kamen die Lobbericher über 3:0 und 4:1 ganz leicht ins Spiel. Doch spätestens beim 5:5 und beim 8:7, der ersten Führung der Gastgeber, merkten die Lobbericher, dass es kein Spaziergang werden würde. Die von Dirk Rauin trainierten Mülheimer stellten den TV mit der aggressiven und sehr beweglich spielenden Abwehr immer wieder vor Probleme.

Christopher Liedtke mit neun Toren

Die Gastgeber wahrten auf diese Weise ihren Vorsprung bis zum 15:13. „Das war schon heftig“, kommentierte Pietralla. Dennis Föhles, aus dem halblinken Rückraum bislang einer der gefährlichsten Werfer der Lobbericher, kam aufgrund der besonderen Bewachung überhaupt nicht zum Zug. Am Ende stand für ihn lediglich ein Tor auf der Habenseite. Es zeichnet die Mannschaft derzeit allerdings aus, dass sie immer eine Lösung findet. Christopher Liedtke sprang beispielsweise in die Bresche und warf neun Tore.

Kurz vor dem Seitenwechsel platzte der Knoten. Lobberich erzielte drei Tore in Folge zur 16:15-Pausenführung und realisierte, dass es nötig ist, alle Reserven zu mobilisieren. Direkt nach dem Seitenwechsel legte das Team drei Tore vor und ließ sich den Erfolg nicht mehr nehmen.

Der TSV Kaldenkirchen unterlag Tabellenführer Adler Königshof nach einer starken Vorstellung mit 30:33 (17:15). „Wir waren jederzeit auf Augenhöhe. Ein Unentschieden wäre verdient gewesen. Diese Leistung ist ein Ansporn für uns“, sagte Spielertrainer Christian Konrads.

In der ersten Hälfte spielte der TSV sogar einen Tick besser als die Königshofer. In der Abwehr, die das schnelle und körperbetonte Spiel der Gäste geschickt zu unterbinden wusste, holten sich die Spieler das Selbstbewusstsein, um auch im Angriff erfolgreich sein zu können. Bis zum 24:20 roch es nach einer Überraschung. Doch als der TSV mehrere Minuten lang ohne Tor blieb, drehte Königshof über 27:27 das Spiel. „In Unterzahl und aufgrund von Schusspech mussten wir Königshof in der Schlussphase ziehen lassen“, sagte Konrads.

Neben Didi Groetelaers, der im Tor erneut überzeugte, unterstrich Sebastian Gerits in Abwehr und Angriff seine ansteigende Form. Auch Neuzugang Max Greven überzeugte auf der ganzen Linie.

Quelle: RP

 
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