Hockey: Aufstiegsschwung auf das Feld mitnehmen
VON THORSTEN GÖRTZ - zuletzt aktualisiert: 28.03.2008Zehn Spiele, zehn Siege, 103 erzielte Treffer bei nur 39 Gegentoren – die VTHC-Hockey-Herren haben in der abgelaufenen Hallen-Saison souverän den Sprung zurück in die 2. Verbandsliga geschafft. Mit einem durch die beiden bundesligaerfahrenen Spieler Maximilian Höper und Daniel Klingohr verstärkten Kader war die Zielsetzung von Beginn an klar: Wiederaufstieg. Nicht nur an den nackten Zahlen lässt sich die positive Entwicklung der Viersener Hockey-Cracks ablesen. Das Team präsentierte sich als echte Einheit und zeigte sich individuell sowie mannschaftlich im Vergleich zu den vorherigen Spielzeiten deutlich verbessert, so dass der Aufstieg nicht allein auf die individuelle Klasse der von Höper und Klingohr zurückzuführen ist.
Noch ohne Punktgewinn
Nun gilt es, den momentanen Schwung und die Euphorie mit in die bevorstehende Rückrunde der Feldsaison zu nehmen. In dieser ist der VTHC in der 2. Verbandsliga bislang noch ohne Punktgewinn. Zudem muss der Wechsel von Höper zum Zweitligisten Rheydter SV kompensiert werden. Sechs A-Jugendliche rücken dafür in das Team auf. Zielsetzung für die, nach einer verkorksten Hinrunde abgeschlagenen Grün-Weißen ist dabei nicht die ohnehin aussichtslose Aufholjagd, sondern die Weiterentwicklung der Spielkultur. In der darauffolgenden Saison soll dann auch auf dem Feld der Aufstieg angepeilt werden. Einige ehemalige Spieler erklärten bereits, dass sie sich vorstellen könnten, wieder in Viersen Hockey zu spielen. Der VTHC ist darüber hinaus zuversichtlich, das Gros des aktuellen Kaders halten zu können. „Wenn die Zusagen eingehalten werden, werden wir auch in der nächsten Hallensaison wieder um den Aufstieg spielen”, glaubt Klingohr. Viel wichtiger wäre für den Verein allerdings die Bildung einer zweiten Herrenmannschaft als Unterbau und Auffangbecken für die nachrückende Jugend.
„Bei uns ist derzeit eine neue Welle der Begeisterung zu spüren. Nicht allein der Aufstieg der Herren, sondern vor allem der nun bald Realität werdende Traum von einem eigenen Kunstrasenplatz setzt neue Kräfte frei”, gibt Klingohr einen Einblick in die Gefühlslage im Verein. Der Kunstrasenplatz bietet dem Verein, laut Klingohr ,viele neue Möglichkeiten: „Durch die Eingliederung des Platzes in die Tennisanlage mit Clubhaus werden die Jugendlichen den VTHC als neuen Treffpunkt für Aktivitäten, die über den Sport hinausgehen, entdecken. Von dieser Entwicklung werden nicht nur die Hockeyspieler profitieren, sondern auch die Tennisabteilung.”
- RP ONLINE
- Kontakt
- AGB
- DATENSCHUTZ
- Impressum