Fußball: „Mecki“ hört auf – aber nicht so ganz
VON PAUL OFFERMANNS - zuletzt aktualisiert: 20.03.2008persönlich Hans-Willi Cüsters
Viel Applaus bekam Hans-Willi Cüsters bei der Abteilungsversammlung der Fußballer von TuRa Brüggen im Vereinsheim am Vennberg. Der 56-Jährige wurde als Abteilungsleiter verabschiedet – nach 21 Jahren (mit Unterbrechung) im Amt. Cüsters steht für 30 Jahre Organisation bei TuRa Brüggen. Er gab die Verantwortung in neue Hände: An Bernd Rösges, seinem bisherigen Stellvertreter. Die Abteilungsleitung komplettieren der stellvertretender Abteilungsleiter Frank Linskens, Kassierer Reinhard Kamps und Materialwart Karl-Heinz Pollozek. Bei den Fußballsenioren wurde Marcel Zeiß stellvertretender Obmann, Christian Geerlings Schriftführerin und Lothar Kühn Zeugwart.
Für Rösges ist die Messlatte sehr hoch. Es gibt kaum einen bei TuRa Brüggen, der seit 1978 den Verein so geprägt hat wie „Mecki“ Cüsters, wie ihn seine Freunde nennen. Nicht nur den Fußball, sondern den gesamten Verein. Dabei kam ihm stets sein großes Organisationstalent zugute. Sein Wort galt fast bei allen wichtigen Entscheidungen von TuRa. Wenn große Feste gefeiert wurde, war er der maßgebliche Organisator. In seiner Amtszeit wuchs der Gesamtverein insgesamt von 400 auf 1500 Mitglieder.
Cüsters, der auch übergangsweise als Fußballtrainer in die Bresche sprang, führte das Sponsoring ein. Er brachte die Vereinszeitung und auch die Stadionzeitung ins Rollen. Er führte alle Fußballer (Senior, Altherren und Jugend) zusammen. Der Höhepunkt in seinem Leben für den Sport bei TuRa Brüggen, insbesondere für den Fußball, war Tura Brüggens neue Vereinsheim. Cüsters, Niederkrüchtens Sportamtsleiter, also ein Fachmann durch und durch, geht TuRa nicht verloren. Er bleibt Chef des Burgpokals.
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