Handball: „Nur“ Prellung: Kai Brandenburg spielt
VON WILTRUD WOLTERS - zuletzt aktualisiert: 09.02.2007Mit dem Spiel bei Rot-Weiß Oberhausen geht der Kampf um den Klassenerhalt in der Verbandsliga für den ASV Süchteln in die nächste Runde. Vier Punkte Abstand auf die Abstiegsränge haben die Süchtelner derzeit. Ein Sieg wäre also enorm wichtig. Doch das gilt auch für Oberhausen. Es wäre dann mit 16 Pluspunkten so gut wie gerettet.
Die Süchtelner bereiten sich gewissenhaft auf dieses Spiel vor. Dabei steht die Abwehrarbeit mit Mittelpunkt. „Wir müssen kompakter stehen und die Gegenspieler aggressiver bearbeiten. Mein Credo ist, dass es uns gelingen muss, in der Abwehr zu agieren“, meint Trainer Dieter Könnes. Er möchte gerne erreichen, dass sein Team dem Gegner durch sein Abwehrverhalten die Angriffsaktionen aufzwingt. Das wäre hohe Handballkunst und ist sicherlich, das weiß auch Könnes, „nicht von heute auf morgen umsetzbar.“
Beim ersten Training in dieser Woche musste das Team gleich einen Schock verkraften. Torhüter Kai Brandenburg knickte um, alles deutete auf eine Bänderverletzung hin. „Es wäre eine Katastrophe, wenn er auch noch ausfällt“, sagte Könnes angesichts der schon Monate andauernden Verletzungspause von Keeper Kai Hebben. Zum Glück konnte Brandenburg jedoch nach ärztlicher Untersuchung Entwarnung geben. Er hatte sich „nur“ eine Prellung zugezogen. Derer wird sich nun ein Physiotherapeut annehmen, um Brandenburg bis zum Spiel am Sonntag wieder fit zu bekommen. Könnes ist zuversichtlich, dass der ASV punkten kann: „Das Spiel der Oberhausener liegt uns mehr als das von Rhede.“
Das Spiel der SG Dülken gegen den TV Vorst steht am Samstag ganz im Zeichen der Dülkener Niederlage beim Schlusslicht in St. Tönis. „In St. Tönis haben wir nur 20 Prozent Leistung gebracht. Jetzt müssen wir die fehlenden 80 Prozent auf die normalen 100 Prozent draufpacken, dann bleiben die Punkte in Dülken“, meint Trainer Goran Sopov. Er kann der Niederlage sogar positive Aspekte abgewinnen, denn nun sei sich sein Team wieder bewusst, dass man nur mit Leistung zum Erfolg kommen würde. „Wir haben unser Saisonziel längst übererfüllt und mit dieser Zufriedenheit hatte sich eine Lockerheit eingeschlichen“, stellte Sopov fest.
Kaldenkirchen trifft auf den VfL Rheinhausen. Die Gäste kommen mit der Empfehlung, als Erster vergangene Woche Spitzenreiter Hamborn geschlagen zu haben. „Da gebe ich nichts drauf. Jedes Spiel ist anders“, sagte Trainer Arno Heyer. Er erwartet von seinen Spielern Einsatzbereitschaft vor allem in der Abwehr: „Man kann ein Spiel verlieren, aber dann muss wenigstens die Einstellung stimmen.“
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