Handball: Dämpfer für Süchteln Klatsche für den TSV- Arbeitssieg für Lobberich
zuletzt aktualisiert: 17.11.2008Landesliga (wiwo) Der ASV Süchteln hat das Spitzenspiel der Landesliga beim Hülser SV mit 16:26 (8:11) verloren. „Das Ergebnis täuscht über die wahren Gegebenheiten hinweg“, sagte ASV-Trainer Jürgen Thomas.
Seine Mannschaft schloss nach dem Seitenwechsel auf 10:11 auf und lag neun Minuten vor dem Ende 15:18 zurück.
Aus Sicht des ASV verhinderte allein der Hülser Torhüter Michael Reitemeyer ein besseres Ergebnis. „Wir sind unglaublich oft an ihm gescheitert. Er hat früher einmal in der Zweiten Bundesliga gespielt und unsere Spieler waren in ihrem Schussverhalten einfach überfordert“, erklärte Thomas.
Lediglich Tom Thelen, der neun Tore erzielte, brachte den Keeper, mit dem er schon einmal in einem Team gespielt hatte, in Bedrängnis. Ansonsten trafen Sebastian Bröxkes (2), Dennis Hülsmann (2), Christoph Muth, Gerd Stolzenberg und Julian Schneider.
Beim ASV glänzte neben Rückraumschütze Thelen insbesondere Torhüter Simon Thomassen, der ähnlich wie sein Gegenüber im Hülser Tor einen sehr guten Tag erwischt hatte.
Verbandsliga (wiwo) Der TSV Kaldenkirchen hatte sich das Spiel beim TV Vorst ohne Zweifel anders vorgestellt. Doch bereits nach wenigen Minuten war ziemlich klar, dass der TSV an diesem Tag ohne Chance sein würde. Am Ende kam der TSV mit 30:45 (13:18) unter die Räder.
Vorst spielte mit drei offensiven Abwehrspielern, die die drei Rückraumspieler des TSV schon kurz hinter der Mittellinie liebevoll in Empfang nahmen. Dieses Spiel, dass die Rückraumspieler zu Einzelaktionen zwang, passte dem TSV überhaupt nicht. Der Mannschaft gelang es über weite Strecken nicht, eine Bindung zwischen den Rückraumspielern und Kreisläufer sowie Außenspielern herzustellen.
Viele „einfache“ Gegentore
Die technischen Fehler häuften sich. Diese Verunsicherung übertrug sich vom Angriff auch auf die Abwehr, in der der TSV etliche „einfache“ Tore kassierte. „Vorst hat bestimmt 20 Gegenstoß-Tore erzielt“, sagte Spielertrainer Christian Konrads (3).
Zu Beginn der zweiten Hälfte gelang dem TSV eine Korrektur. Über die einlaufenden Außenspieler entwickelte der TSV mehr Torgefahr. Die Mannschaft verkürzte auf 24:26. Im Zuge zahlreicher Zeitstrafen ließ sich diese Spielweise jedoch nicht aufrechterhalten. „Es gab einen Bruch in unserem Spiel. Wir haben nicht mehr gekämpft“, kommentierte Konrads die Schlussphase, in der der TSV völlig unterging. Die weiteren Tore warfen Arato (9/4), Gerits (4), Heinrichs (3), Hesse (3), Tebart, Witthake, Greven und Terhaag (je 2).
Der TV Lobberich kämpfte sich zum knappen 26:25 (13:12)-Erfolg gegen den TV Schwafheim. Es war der siebte Sieg in Serie für den Tabellenzweiten „Wir haben Handball gearbeitet. Das war sicherlich nicht so schön“, sagte TV-Trainer Dieter Pietralla.
Beide Mannschaften überzeugten mit einer tadellosen Defensive, die den angreifenden Gegner zu vielen Fehlern zwingen sollte „Wir haben diese Fehler auch gemacht. Schon zu Beginn sind wir nicht so ins Spiel gekommen“, erklärte Pietralla.
Die Lobbericher liefen einem 2:5-Rückstand hinterher. Erst im Laufe der ersten Hälfte bekam das Team das Spiel gestützt auf den starken Jost Beckert im Tor besser in den Griff. Nach der Pause schien sich ein klarer Sieg anzubahnen. Lobberich führte ab dem 20:16 bis zum 24:20 mit vier Toren. Schwafheim hielt jedoch weiter dagegen, störte die Angreifer früh und profitierte von Lobbericher Fehlern, so dass es nach dem 23:26 Ende noch einmal richtig eng wurde.
Christopher und Tobias Liedtke erzielten jeweils sieben Tore. Außerdem trafen Föhles (5), D. Schönkes (2), A. Schönkes (2), van Kessel (2) und Sartingen.
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