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Handball: Der Dino baut um, der Neuling will drin bleiben

zuletzt aktualisiert: 04.09.2008

Verbandsliga (wiwo) Erstmals spielen zwei Nettetaler Vereine in der Verbandsliga: der TSV Kaldenkirchen und der TV Lobberich. Liga-Dino Kaldenkirchen hat den sportlichen Umbruch eingeleitet und will ein langfristiges Konzept im Hinblick auf die Jugendförderung durchziehen. „Wir wollen die Mannschaft verjüngen und Jugendliche integrieren. Das steht an erster Stelle“, sagt Trainer Arno Heyer, der in dieser Saison allein das Sagen hat. Das zunächst vorgesehene Gespann mit Rüdiger Winter hat sich zerschlagen. Der TV Lobberich will sich nach dem Aufstieg aus der Landesliga zunächst in der Liga etablieren. „Wir haben zu viel Energie in diesen Aufstieg gesteckt, als dass wir die Verbandsliga nun leichtfertig hergeben würden“, sagt Trainer Dieter Pietralla.

Komische Vorbereitung

„Irgendwie ist das alles komisch gelaufen in der Vorbereitung. Wir haben mit unseren Neuzugängen Witthake und Greven Glück gehabt. Aber sie sind erst gerade da. Deshalb springen wir ins kalte Wasser. Ich traue uns trotzdem etwas zu“, sagt Arno Heyer. Die vier Neuen – Witthake, Greven, Heinrichs und Mattke – stehen buchstäblich für einen Neuanfang beim TSV. „Früher mussten wir hier spielen, bis wir 40 waren, weil es keinen Nachwuchs gab. Jetzt sind wir bis zur B-Jugend gut aufgestellt und wollen den Umbruch durchziehen. Junge, willige Spieler sollen ihre Chance bei uns erhalten“, sagt Heyer. Am Samstag kommt die HSG Mülheim/Oberhausen. „Sie haben einen Umbruch vollzogen, spielen viel Tempo und viele Wechsel“, sagt Heyer. Der TSV wird noch auf Topwerfer Sebastian Gerits verzichten müssen, der nach einem Fußbruch noch nicht fit ist.

Für die Aufsteiger vom TV Lobberich heißt das Saisonziel Klassenerhalt. Die Mannschaft hat sich im Vergleich zum Vorjahr kaum verändert. Lediglich im Tor stehen in Christoph Steller, der schon zum Ende der vergangenen Saison in einigen Spielen seinen Beitrag zum Aufstieg leistete, und Jost Beckert, der von der HG Kaarst/Büttgen kommt, neue Leute. Alex Hahnen geht dafür in die Zweite Mannschaft. Jürgen Pitzner hört auf. „Wir müssen uns ein schnelleres und athletischeres Handballspiel in dieser Liga gewöhnen“, sagte Pietralla. Die Vorbereitung stimmt den Trainer optimistisch, dass dies gelingen wird. Zum Auftakt spielen die Lobbericher beim TV Vorst.

Quelle: RP

 
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