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Handball: Dülken baut auf die Jugend und will siegen

VON WILTRUD WOLTERS - zuletzt aktualisiert: 30.01.2009

Die SG Dülken stellt die Weichen für die Zukunft. In dieser Woche sagten mit Heider Thomas, Niklas Weiß und Tobias Reich bereits drei junge Spieler zu, auch in der kommenden Saison für die SG zu spielen. Darüber hinaus einigte man sich mit Torhüter Kai Hebben auf eine weitere Zusammenarbeit. "Wir wollten ein Signal für eine weitere erfolgreiche Zusammenarbeit mit der Jugend setzen", sagte Abteilungsleiter André Hermkens.

Im Moment laufen die Gespräche mit allen Spielern. "Mit war es aber sehr wichtig, zuerst mit den jungen Leuten zu sprechen. Wir wollen auf eine starke Jugend bauen", sagt Trainer Goran Sopov. Heider Thomas ist unbestritten bereits ein Führungsspieler. Tobias Reich hat die Verletzung von Kreisläufer Mark Kämmerling genutzt, sich in den Vordergrund zu spielen. Und Niklas Weiß bekommt gerade in den letzten Wochen immer mehr Spielanteile auf Rechtsaußen.

Am Sonntag im Spiel beim LTV Wuppertal ist der Einsatz von Heider Thomas und Tobias Reich fraglich. "Ich gehe davon aus, dass Heider Thomas nicht spielen kann. Wir müssen vorsichtig mit ihm umgehen und abwarten, was er tatsächlich am Rücken hat", sagte Sopov. Reich ist grippekrank, auf seinen Einsatz hofft der Oberligist trotzdem noch. "Wir wollen trotzdem gewinnen", gibt sich Sopov kämpferisch.

Gegen Wuppertal haben die Dülkener ihr einziges Heimspiel in der Hinrunde verloren, insofern gibt es etwas gutzumachen. Wuppertal setzt aus einer sehr offensiven Abwehr auf Tempo-Handball. Jeder leichtfertig verschossene Ball werde sofort bestraft, meint der Dülkener Trainer. Von daher muss die SG ihre Quote an technischen Fehlern unbedingt reduzieren.

In der Verbandsliga steht das Derby zwischen dem TSV Kaldenkirchen und dem TV Lobberich an. Da beide Mannschaften vermutlich weder um den Aufstieg noch gegen den Abstieg spielen werden, gehört ein Derbysieg zu den letzten großen Herausforderungen. Die Lobbericher gewannen im Hinspiel. "Lobberich hat bisher eine überdurchschnittliche Saison gespielt und ist daher der Favorit. Wir wollen versuchen, das Spiel lange offen zu gestalten", sagt TSV-Spielertrainer Christian Konrads. Angesichts der letzten beiden Niederlagen der Lobbericher schätzt er den Gegner noch gefährlicher ein.

Genau das würde sich TV-Trainer Dieter Pietralla wünschen: "Wir haben schlecht gespielt. Aber zum Lernen gehört auch mal ein Rückschritt. Vielleicht setzt diese Erfahrung gerade in einer Phase, in der man meint, oben auf zu sein, wieder neue Motivation und neue Kräfte frei." Bis auf den gesperrten Dirk Sartingen ist der TV komplett. Bei Kaldenkirchen sind Christian Konrads und Max Greven zwei Spieler vergrippt.

Quelle: RP

 
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