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Handball: Dülken führt die Tabelle an

VON WILTRUD WOLTERS - zuletzt aktualisiert: 17.09.2007

Die SG gewann gegen den TV Schwafheim 36:28 und feierte damit in der Handball-Verbandsliga den dritten Sieg in Folge. Der TSV Kaldenkirchen siegte in Vorst 34:28. Der ASV Süchteln unterlag Walsum-Aldenrade 23:26.

Goran Sopov ist rundum zufrieden. Besser hätte es auch für die SG Dülken nicht laufen können. Die Mannschaft siegte beim TV Schwafheim 36:28 (15:13) und hat damit den perfekten Saisonstart hingelegt: Drei Spiele, drei Siege. „Das war so geplant. Aber die wichtigen Spiele kommen noch“, meinte Sopov, der mit seinem Team weiterhin an der Tabellenspitze mitspielen will.

Schwafheim war für die SG ein unbequemer Gegner. „Es ist immer schwer, die Mannschaft zu motivieren, weil Schwafheim uns einfach nicht liegt“, erklärte Sopov. Dementsprechend lange brauchte die SG auch, um sich den Gegner zurechtzulegen. Torjäger Rakebrand wurde intensiv bewacht und erzielte nur vier Feldtore. Damit war Schwafheim seiner stärksten Waffe beraubt. In ihrer besten Phase erarbeitete sich die SG nach der Halbzeit den entscheidenden Vorsprung. „Wir waren stark in der Abwehr und nach vorne“, sagte Sopov.

Die SG zog vom 15:13 bis auf 28:17 davon. In der letzten Viertelstunde verteidigte die SG gegen eine offene Manndeckung der Schwafheimer ihren Vorsprung. Die Tore teilen sich Landwehrs (9), Seb. Sips (9), Witthake (5), Barendsma (4/2), Sopov (3), St. Sips (3), Kämmerling (2), Bodenbenner (1).

Tebart trumpfte groß auf

Der TSV Kaldenkirchen hat sich 34:28 (15:10) beim TV Vorst durchgesetzt. „Ich bin sehr zufrieden“, meinte Trainer Rüdiger Winter. Seine Mannschaft legte bereits in der ersten Hälfte mit der guten Abwehrleistung den Grundstein zum Erfolg. Da sich die Vorster für eine offensive Abwehr sowohl gegen Sebastian Gerits als auch gegen Tamas Arato entschieden hatten, konnte Hanno Tebart auf der Mittelposition im Rückraum groß aufspielen. „Er hat außergewöhnlich gut gespielt und seinen Platz sehr effektiv genutzt“, erklärte Winter.

Nach dem Seitenwechsel erlaubte sich der TSV eine schwächere Phase, in der Vorst den Rückstand bis auf zwei Tore verkürzen konnte. Kaldenkirchen steigerte sich danach insbesondere in der Abwehr wieder, die betont defensiv agierte. Insgesamt geriet der deutliche Sieg jedoch nie in Gefahr.

Der ASV Süchteln kassierte gegen den TV Walsum-Aldenrade eine unnötige 23:26-Niederlage. „Die Niederlage tut richtig weh, weil sie nicht nötig war“, meinte Spielertrainer Dieter Könnes. Gegen Ende der ersten Hälfte bestimmte der ASV das Spiel und führte verdient, aber um ein paar Tore zu niedrig 15:14. Doch als Könnes selbst nach einem Foul die Rote Karte sah, schwächte dies das Spiel des ASV entscheidend, zumal mit Hülsmann und Linskens wichtige Alternativen fehlten.

Da Kai Hebben im Tor jedoch einen überragenden Tag erwischt hatte, führte der ASV auch zehn Minuten vor dem Ende noch 22:20. In den letzten Minuten fehlten dem ASV allerdings die Alternativen, um die drängenden Walsumer aufhalten zu können. Sie schafften bis zum 25:22 die Wende.

Quelle: RP

 
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