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Handball: Dülken überforderte Mettmann beim 34:22

zuletzt aktualisiert: 10.11.2008

Oberliga (wiwo) Dülkens Handballer gewinnen von Spiel zu Spiel mehr Zutrauen in die eigene Stärke. In der siebten Partie fertigte der Oberliga-Aufsteiger Mettmann-Sport kurz von schmerzlos mit 34:22 ab. Torhüter Kai Hebben sagte danach: „Wir haben unseren Stiefel heruntergespielt. Das war einfacher als erwartet.“

Haider Thomas war mit sieben Treffern Dülkens bester Werfer.  Foto: RPO
Haider Thomas war mit sieben Treffern Dülkens bester Werfer. Foto: RPO

Dülken surft auf einer Welle des Erfolges. Die Gäste aus Mettmann boten der SG lediglich bis zum 5:4 Paroli. In der Folge setzten sich die Hausherren vor 250 Zuschauern immer weiter ab. Das Spiel war bereits zur Pause mit dem 17:10 entschieden. SG-Trainer Goran Sopov hegte zwar noch Bedenken, dass Mettmann sich im zweiten Spielabschnitt steigern könnte. Doch dem war nicht so. „Der Gegner war irgendwie überfordert“, konstatierte Sopov.

Wie im Training

Beinahe wie im Training baute die SG ihren Vorsprung über 19:10 weiter aus. Die Mannschaft drückte auf das Tempo, lief viele Gegenstöße und zeigte etliche schöne Kombinationen.

Dülken konnte es sich sogar erlauben, allen Spielern größere Spielanteile zu geben. Das Spiel blieb dennoch eine überaus einseitige Angelegenheit. „Es war sehr schön zu sehen, dass jeder Spieler, vom Torwart angefangen, seine Leistung abgerufen hat“, sagte der Trainer.

Von Mettmann-Sport hatte er deutlich mehr erwartet. Doch die Gäste, die nun am Tabellenende stehen, fanden überhaupt keinen Rhythmus.

Der SG war das recht. „Es ist wichtig, dass wir die Punkte zu Hause halten. In dieser Liga, in der offenbar jeder jeden schlagen kann, sind wir mit den neun Punkten, die wir jetzt bereits haben, sehr zufrieden. Ich denke, dass man 20 bis 22 Punkte braucht, um nicht abzusteigen“, mutmaßte Sopov.

Beide Torleute, Kai Hebben und Sven Plath, lieferten eine gute Leistung ab. Sie bleiben die Einzigen. die sich nicht in die Torschützenliste eintragen konnten. Im Einzelnen trafen Thomas (7), Kämmerling (5), S. Sips (4), Weiß (4), St. Sips (3), Weber (3), Indenhuk (3), Graefe (2), Voß, Landwehrs und Reich.

Quelle: RP

 
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