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Handball: Dülkens Team besiegt Hilgens Individualisten

zuletzt aktualisiert: 15.12.2008

Oberliga (wiwo) Die SG Dülken ist zu Hause eine Macht. Nach dem TV Aldekerk und Borussia Mönchengladbach konnte mit der TG Hilgen auch das dritte Spitzenteam der Oberliga nicht in Dülken gewinnen. Die SG siegte völlig verdient 33:29 (18:16).

„Der Torwart hat den Unterschied ausgemacht. Außerdem hat Dülken individuell viel besser reagiert als wir“, zollte Hilgens Trainer Norbert Bothe dem „starken Aufsteiger“ Respekt.

Beide Teams lieferten sich ein ausgeglichenes Spiel, in dem die Gäste aus Hilgen letztmalig beim 16:15 vorne lagen. Niklas Weiß, der tags zuvor 18 Jahre geworden war, und Tobias Reich besorgten das 18:16 zur Pause. In der zweiten Hälfte legte die SG bis zum 24:24 vor. Sebastian Sips gelang mit dem Tor zum 30:27, der ersten Drei-Tore-Führung, die Vorentscheidung.

Starke Defensive

Der Sieg der Dülkener war ein Erfolg der größeren mannschaftlichen Ausgeglichenheit. Von Linksaußen bis Rechtsaußen erkannte und nutzte jeder Spieler seine Möglichkeiten. Diese Qualität wiesen die Gäste nicht auf.

Hilgens Angriffsbemühungen fokussierten sich über weite Strecken alleine auf die wurfgewaltigen, langen Rückraumschützen Rainer Hantusch und Tim Menzlaff. Die aber waren bis auf die Anfangsphase, in der Dülken im Abwehrzentrum zu offensiv spielte, bei den Abwehrspielern gut aufgehoben. Vor allem Sebastian Sips ließ aus dem linken Rückraum kaum einmal einen Wurf zu.

Das Andreas Liebsch, quasi als Nebeneffekt der guten Abwehrarbeit gegen Hantusch und Menzlaff, zu einigen Toren kam, musste die SG in Kauf nehmen. „So ist das halt, wenn man die beiden ausschalten muss“, erklärte Keeper Kai Hebben. Dank der guten Vorarbeit seiner Vorderleute gewann er den Vergleich gegen Uwe Schneevogt im Hilgener Tor um Längen.

Im Angriff spielte sich André Indenhuck in den Vordergrund. Der Linkshänder strahlte verständlicherweise: „Das war meine beste Heimleistung.“ Hilgen schaffte es während der gesamten Spielzeit nicht, ihn am Wurf zu hindern.

Quelle: RP

 
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