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Ein richtig gutes Spiel

VON WILTRUD WOLTERS - zuletzt aktualisiert: 03.09.2007

Süchteln sorgte zum Saisonauftakt in der Handball-Verbandsliga für eine Überraschung. Der ASV siegte überraschend deutlich mit 31:23 gegen die HSG Vennikel/Rumeln/Kaldenhausen.

Durchgesetzt: Der ASV Süchteln überraschte die HSG Vennikel/Rumeln/Kaldenhausen und gewann 31:23. Trainer Dieter Könnes war von der Leistung seiner Mannschaft begeistert.  Foto: RPO
Durchgesetzt: Der ASV Süchteln überraschte die HSG Vennikel/Rumeln/Kaldenhausen und gewann 31:23. Trainer Dieter Könnes war von der Leistung seiner Mannschaft begeistert. Foto: RPO

Handball-Verbandsliga „Das war ein richtig gutes Spiel“, entfuhr es Dieter Könnes. Der Spielertrainer des ASV Süchteln war selbst überwältigt vom 31:23-Erfolg seiner Mannschaft. Dieser Sieg war genau das, was sich die Süchtelner, allenthalben als Abstiegskandidat gehandelt, erträumt hatten.

Vor dem Spiel hatte Könnes alle Register seiner Motivationskunst gezogen und unter anderem Zettel in der Kabine aufgehängt. „Ich glaube, die Spieler haben jeden Buchstaben in sich aufgesogen“, erklärte Könnes.

Die Gäste gingen zwar mit 4:2 in Führung. Doch in der Folge bestimmte allein der ASV das Geschehen. Die Mannschaft zog aus der Abwehr heraus konsequent ihr Tempospiel auf. Kai Hebben im Tor zeigte eine überragende Vorstellung. Das erklärt bereits die 15:8-Führung zur Pause. Nach dem Seitenwechsel erhöhte der ASV auf 29:17. In der Schlussphase wechselte Könnes noch einmal durch, so dass die Gäste etwas verkürzen konnten. „Ich muss der gesamten Mannschaft ein Sonderlob aussprechen. Das hätte nicht besser laufen können“, meinte der Trainer. Die Tore teilten sich Bröxkes (4), Schmit (4), Glöckner (4), Brandenburg (3), Muth (3), Hülsmann (2), Linskens (2), Tobias (2) und Ralf Kegelmann (1) sowie Könnes (6).

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Erleichterung pur

Hauptsache gewonnen. Egal wie. Nach keinem anderem Spieltag fällt dieser Ausspruch so oft, wie nach dem Saisonauftakt. Der erste Sieg verscheucht das Gespenst eines Fehlstartes.

Insofern können Dülken, Süchteln und Nettetal ruhig weiterarbeiten. Für Kaldenkirchen und Waldniel gibt es noch keine Entwarnung.

Sopov dankt den Fans

Die SG Dülken erlebte das erste Derby der Saison beim TV Vorst fast wie ein Heimspiel. „Es waren so viele Dülkener da und haben für eine tolle Atmosphäre gesorgt“, freute sich Spielertrainer Goran Sopov.

Vor dieser Kulisse schmeckte ihm der knappe 30:29-Sieg natürlich noch besser. „Das Spiel war nicht optimal. Aber wir haben gewonnen. Das ist am ersten Spieltag das Wichtigste“, erklärte Sopov.

Die Dülkener begannen sehr nervös. Die Spieler schlossen ihre Angriffe zu früh ab und Vorst kämpfte verbissen um jeden Ball. Zur Pause führte der Gastgeber daher auch mit 15:14. Erst nach dem Wechsel setzte sich die SG langsam durch und zog bis auf 30:24 davon. Die Tore markierten Steffen und Sebastian Sips (je 7), Kämmerling (7), Thomas (3), Sopov (3), Barendsma , Landwehrs und Witthake. Ein Sonderlob verdienten sich Matthias Hoffmann und Steffen Sips.

Rüdiger Winter hatte sich seinen Einstand auf der Bank beim TSV Kaldenkirchen anders vorgestellt. Doch bei der 26:30-Niederlage des TSV in Rheinhausen durchlebte der neue Trainer alle Höhen und Tiefen. „Die erste Halbzeit war eine absolute Katastrophe“, schimpfte Winter. Seine Mannschaft ging mit einem 6:11-Rückstand in die Pause. In der zweiten Halbzeit steigerte sich der TSV derart, dass das Team sogar zwischenzeitlich zum 23:23 ausgleichen konnte. Einen möglichen Erfolg machte der TSV durch eigene Fehler jedoch zunichte. „Jetzt ist jedem Spieler bewusst, dass wir in dieser Liga nichts mit links machen können“, sagte Winter. Die Tore warfen Gerits (11), Arasto (5), Dyx (4), Tebart (3), Saulenas (2) und Stolzenberg.

Quelle: RP

 
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