Handball: Entspanntes Finale einer aufregenden Saison
VON WILTRUD WOLTERS - zuletzt aktualisiert: 11.05.2007Handball Am Wochenende geht die Handball-Saison mit höchst unterschiedlichem Erfolg für die Verbands- und Landesligisten zu Ende. Für die positive Überraschung sorgte die SG Dülken. Als Verbandsliga-Aufsteiger stürmte das Team mit teilweise beeindruckendem Tempo-Handball auf den dritten Tabellenplatz. Schon sehr früh war leider klar, dass es für die SG nicht weiter nach oben gehen würde. Daher muss sich Trainer Goran Sopov seit Wochen mit nicht immer durchschlagendem Erfolg den Mund fusselig reden, um seine Spieler zu maximaler Leistung zu motivieren. Zum Abschluss tritt die SG beim TV Walsum-Aldenrade an, der vergangene Woche den Klassenerhalt geschafft hat.
Verbandsliga-Urgestein TSV Kaldenkirchen muss sich mit dem vierten Platz begnügen. Die Mannschaft hat ihr großes Potential zu oft nicht abrufen können. Die Demission von Trainer Norbert Bayer kurz vor Weihnachten und die Abmeldungen von Thorsten Kalla sowie vergangene Woche auch Sven Kuhlen belegen, dass es nicht optimal lief. Mit Arno Heyer als Trainer ist der Spaß am Handball wieder zurückgekehrt. Aber auch er weiß, dass sein Team einige Punkte mehr hätte holen müssen. So gab es gegen die drei Führenden zum Beispiel ausnahmslos Niederlagen. Diese Serie könnte der TSV aber noch korrigieren. Am Samstag mit einem Sieg beim Zweiten, dem TV Krefeld-Oppum.
Für den ASV Süchteln neigt sich eine turbulente Saison mit dem Klassenverbleib einem glücklichen Ende entgegen. Verletzungen wie die von Torhüter Kai Hebben, Abstiegkampf fast bis zum Schluss, Trainerwechsel von Niklas Eirmbter zu Dieter Könnes, frühzeitig bekannte Vereinswechsel der Leistungsträger Tom Thelen, René Landwehrs und Michael Bodenbenner, Probleme bei der Suche nach Verstärkungen – für den ASV bot die Saison alles, was man als Verein nicht gebrauchen kann. Dennoch gibt es ein entspanntes Saisonfinale bei der HSG Wesel.
Auch für die HSG Nettetal hätte in der Landesliga mehr als der dritte Platz, den das Team am Sonntag im Spiel gegen den Turnklub Krefeld sichern kann, drin sein können. Viele Tore und schöne Spiele ließen den Verein zeitweise vom Aufstieg träumen. Nach der Niederlage gegen die Krefelder zum Ende der Hinrunde rutschte die HSG jedoch auf den dritten Platz ab und schaffte den Sprung nach oben nicht mehr.
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