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Handball: Erneuter Sieg für Lobberich

VON WILTRUD WOLTERS - zuletzt aktualisiert: 20.10.2008

Die Verbandsliga-Handballer des TV Lobberich bleiben ungeschlagen. Gegen den HC TV Rhede gewann der TV 36:27. Lokalrivale TSV Kaldenkirchen feierte mit Christian Konrads als neuem Trainer seinen ersten Sieg.

Info

Wermutstropfen

Eine Fußverletzung von Christopher Liedtke trübte die Freude beim TV Lobberich. Der Rückraumspieler knickte bereits nach wenigen Minuten im Spiel gegen Rhede um. Trainer Pietralla hofft, dass Liedtke bald wieder zur Verfügung steht, da ihm vor allem als Offensivspieler in der Abwehr eine wichtige Rolle zukommt.

Handball-Verbandsliga Der TSV Kaldenkirchen hat die Talfahrt gestoppt und mit dem 31:29 bei Treudeutsch Lank den ersten Sieg in der laufenden Verbandsliga-Saison eingefahren.

„Das war unsere beste Saisonleistung, eine klare Steigerung. Die erste Halbzeit war unsere beste Leistung seit langem“, freute sich Trainer-Novize Christian Konrads über sein erfolgreiches Debüt.

Zur Pause sah es nach einem Debakel für die Lanker aus. Kaldenkirchen spielte wie aus einem Guss und führte verdientermaßen mit 21:10. Der TSV agierte aus einer kompakten, defensiv eingestellten Abwehr heraus, hinter der Torhüter Didi Grotelaers zu Glanzform auflief. Er wehrte unter anderem vier Siebenmeter ab und hatte neben Tamas Arato, der aus dem Rückraum und vom Siebenmeterpunkt insgesamt 14 Tore erzielte, großen Anteil am Erfolg.

Das „Optimum“, wie Konrads die Leistung in der ersten Hälfte beschrieb, konnte der TSV jedoch nicht halten. Mit einer offensiveren Abwehr kam Lank besser ins Spiel. Der Vorsprung des TSV schmolz Tor um Tor dahin, weil die Mannschaft oft in Unterzahl spielen musste. „Wir haben den Sieg über die Zeit gekämpft“, sagt Konrads.

„Ein ruhiger Spätvormittag“

Der TV Lobberich bleibt auf Tuchfühlung zum Spitzenduo aus Dinslaken und Königshof. Gegen den HC TV Rhede wurden die Lobbericher nicht vollends gefordert und kamen zu einem klaren 36:27-Erfolg.

Bis zum 4:4 hielten die Gäste gut mit. Doch mit der Umstellung der Lobbericher von der offensiveren 5:1-Abwehr auf eine defensivere 6:0-Abwehr beim 6:4 kamen sie dann nicht mehr so zum Zug. Lobberich setzte sich kontinuierlich Tor um Tor weiter ab. Zur Halbzeit lag das Team bereits mit 18:10 vorne.

„Es war ein ruhiger Spätvormittag. Im Prinzip haben wir das dann in der zweiten Hälfte runtergespielt. Ich hätte mir gewünscht, dass wir zwar etwas mehr Dampf machen, denn zwischenzeitlich waren wir mal elf Tore weg“, sagte Trainer Dieter Pietralla. Letztlich war der Trainer aber auch mit neun Toren Unterschied zufrieden, weil seine Mannschaft immer darauf bedacht war, mit spielerischen Mitteln zum Erfolg zu kommen.

Bestnoten verdienten Torhüter Beckert sowie David und Hendrik Schönkes. Beckert wehrte 19 Bälle ab. Die Schönkes-Brüder trafen je sieben Mal. Dabei kam Hendrik Schönkes ohne Fehlversuch aus. Außerdem waren Orlea (6), T. Liedtke (5), Rietzler (4), Sartingen (4), und Föhles (3) erfolgreich.

Quelle: RP

 
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