Fußball: Fleßers hofft auf den Umkehrtrend
zuletzt aktualisiert: 15.11.2008Trist wie die aktuelle Wetterlage ist bislang die sportliche Situation am Hohen Busch. Der Niederrheinligist 1. FC Viersen wartet seit Beginn der Spielzeit auf den ersten Saisonsieg und rutschte zwischenzeitlich ans Tabellenende ab. Als Tabellenletzter am völligen Tiefpunkt angekommen, scheinen sich die Rot-Weißen aber ganz langsam wieder aufzurappeln.
„Es hat zweifellos ein Umkehrtrend eingesetzt“, hat Trainer Klaus Fleßers positive Veränderungen seit seiner eigenen Inthronisierung festgestellt. Musste der 1. FC Viersen in den beiden Spielen in Goch und in Straelen 2 jeweils noch kurz vor Schluss den entscheidenden Gegentreffer hinnehmen (trotz teilweise guter Auftritte), konnte man im Heimspiel gegen Uerdingen das Blatt wenden und zumindest einen Punkt holen. Verdient allerdings, denn im ersten Durchgang hätte sich Uerdingen (Trainer Richard Towa wurde unter der Woche beurlaubt) über einen Rückstand nicht beklagen dürfen. So ging der KFC in Führung, doch Viersen konnte das Spiel noch drehen. „Weil wir wieder die Zweikämpfe angenommen haben“, glaubt Fleßers das Erfolgsrezept zu kennen.
Und beim Auftritt in Hönnepel-Niedermörmter wird der 1. FC auch wieder diese Attribute in die Waagschale werfen müssen. „Natürlich haben wir aufgrund von Verletzungen beschränkte personelle Möglichkeiten. Aber die Mannschaft ist bereit, alles zu geben“, schöpft nicht nur Fleßers Kraft aus den letzten Auftritten. In vier Spielen gegen „Höni“ verlor der 1. FC nicht ein Spiel. Da wird auch Nando di Buduo alles daran setzen, die Serie weiter auszubauen. Mit ihm war Klaus Fleßers in den letzten Spielen nicht unbedingt zufrieden.
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