Handball: Im Derby geht es vor allem ums Prestige
VON WILTRUD WOLTERS - zuletzt aktualisiert: 19.04.2007Handball „Ich bin fest davon überzeugt, dass wir ein gutes Spiel machen und gegen Kaldenkirchen gewinnen werden“, sagt Goran Sopov, Trainer des Verbandsligisten SG Dülken, vor dem Derby gegen den Lokalrivalen. Für beide geht es um’s Prestige. Der TSV, auf Platz drei in der Verbandsliga abonniert, muss in Dülken gewinnen, um der SG diesen Platz noch streitig zu machen.
„Wir freuen uns sehr auf dieses Spiel. Einige brennen richtig darauf“, meint TSV-Trainer Arno Heyer. Dies gilt besonders mit Blick auf das Hinspiel, dass die SGD beim TSV 36:34 gewann. „Dülken spielt eine gute Saison. Wir werden sie nicht unterschätzen“, sagt Heyer. Er kann seine beste Besetzung aufbieten. Allerdings muss er noch auf Hanno Tebart verzichten. Der Neuzugang aus Aldekerk darf kommende Woche erstmals auflaufen. Auch die Dülkener werden in kompletter Besetzung antreten. Sopov baut darauf, dass sein Team nach der Schlappe in Hamborn eine Trotzreaktion zeigt: „Wir haben im Moment das Problem, dass wir nicht mehr so zusammen trainieren können wie im Herbst. Eine Mannschaft die nicht zusammen trainiert, spielt auch nicht zusammen.“
Für den ASV Süchteln geht es noch um den Klassenerhalt. Am Samstag erwartet er den VfL Rheinhausen. Nach der Niederlage in Walsum müssen gemäß der Planung von Trainer Dieter Könnes gegen Rheinhausen und eine Woche später gegen St. Tönis zwei Siege folgen. „Rheinhausen liegt uns mehr als Walsum. Ich sehe da gute Chancen für uns“, meint Könnes. Die Rheinhausener haben seit Achim van Heinsberg nicht mehr Trainer ist nicht mehr überzeugt. Süchteln wird bis auf den Dauerverletzten Kai Hebben in bester Besetzung auflaufen. Für den Rest der Saison werden auch Julian Schneider und Sebastian Bröxkes aus der Reserve schon Verbandsligaerfahrung schnuppern.
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