Handball: Im Feiern Regionalliga-tauglich
VON WILTRUD WOLTERS - zuletzt aktualisiert: 14.04.2008Lars Witthake herzte jeden, der sich ihm in den Weg stellte. Nass geschwitzt, mit Sekt und Bier geduscht ist das ein Erlebnis der besonderen Art. Immer dabei: das kleine gelb-schwarze Fähnchen. Die Farben der SG Dülken waren in dieser Nacht überall präsent. „Super, vor allem weil wir das mit eigenen Kräften geschafft haben. Wir haben keine Söldner. Wir haben keinen überragenden Spieler. Wir sind eine Mannschaft“, jubelte der Aufbauspieler der SG.
Bis das Bier zur Neige ging feierten die Spieler mit ihren Fans in der Halle. Anschließend ging es mit der Magnum-Flasche Sekt unter die Dusche. Draußen wartete längst der gelbe englische Schulbus, der die Mannschaft in die Stadt bringen sollte. Mark Kämmerling, der verletzungsbedingt nicht spielen konnte und somit auch nicht unter die Dusche musste, wollte mit seinen Kollegen schnell mal über Süchteln fahren, um den ASV und dem TSV Kaldenkirchen, die parallel dort spielten, die Kunde des Aufstiegs zu überbringen. Doch dazu reichte die Zeit nicht.
Dabei spielte die Zeit in dieser Nacht eigentlich überhaupt keine Rolle mehr. Laut hupend sind singend drehten die Spieler im Bus eine Runde durch Dülken, um sich dann am Vis á Vis über 300 Liter Freibier und andere Getränke her zu machen. Gemeinsam mit den Partnerinnen, Fans, den Neuzugängen Sven Weber, André Indenhuck und Kai Hebben sowie vielen Spielern und Trainern des benachbarten ASV Süchteln feierte Dülken ausgelassen bis in die frühen Morgenstunden. Es war die erste, inoffizielle Aufstiegsfeier. Dreimal muss das Team in der Meisterschaft noch ran, drei Mal feiern inklusive. Die offizielle Meisterfeier steht zudem noch aus. „Was das Feiern betrifft, sind wir längst Regionalliga-tauglich“, sagte Spielertrainer Goran Sopov.
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