Handball: Kaldenkirchens Neuanfang im neuen Jahr
VON WILTRUD WOLTERS - zuletzt aktualisiert: 11.01.2007Der TSV Kaldenkirchen will im neuen Jahr neu angreifen. Nachdem sich der TSV kurz vor Weihnachten von Trainer Norbert Bayer trennte, stehen die Handballer nun in der Pflicht. Neun Minuspunkte in elf Meisterschaftsspielen waren zuviel für das Urgestein der Verbandsliga. Die Mannschaft sollte möglichst lange um den Aufstieg mitspielen. Das kann sich der Verein angesichts der Dominanz der Hamborner und des Teams aus Krefeld-Oppum und erst recht nach der bitteren Niederlage gegen den Lokalrivalen aus Dülken vorerst abschminken.
Für den TSV Kaldenkirchen ist das neue Jahr somit ein Neuanfang. Dabei spielt ein „alter Hase“ eine zentrale Rolle: Arno Heyer. Der Routinier wird vorübergehend die Geschicke leiten – wobei der Begriff „vorübergehend“ durchaus dehnbar sein kann. „Es könnte durchaus sein, dass ich das bis zum Saisonende mache“, sagt Heyer. Bei der Suche nach einem neuen Trainer habe man keine Eile, meint Heyer. Erste Gespräche habe es aber bereits gegeben. Der neue Trainer müsse leistungsorientiert arbeiten und mit Jung und Alt umgehen können. Am kommenden Montag wird der Abteilungsvorstand mit Teilen der Mannschaft tagen und die Vorgehensweise abstimmen. „Wir werden das im Zusammenhang mit der Zukunftsplanung der gesamten Abteilung erörtern“, erklärte Geschäftsführer Friedbert Jansen.
„Wir wollen und werden siegen“
Zunächst aber sollte die Mannschaft am Samstag (20 Uhr) ihr Heimspiel gegen die HSG Wesel gewinnen. „Wir wollen und wir werden siegen“, lässt Heyer keine Zweifel aufkommen. Fraglich ist allein der Einsatz von Sigitas Saulenas, der umgeknickt ist und erst kurzfristig über seinen Einsatz entscheiden will.
Die SG Dülken muss zum Moerser SC reisen. Trainer Goran Sopov hofft, seine Mannschaft nach drei Wochen Pause möglichst schnell wieder in die alte Form zu bringen, um den Platz in der Spitzengruppe zu behaupten. Dazu sei ein Sieg im ersten Spiel des Jahres enorm wichtig. Allerdings wäre auch für die Moerser ein Sieg von großer Bedeutung. „Die brauchen jeden Punkt“, erklärt Sopov das Tabellenbild der Verbandsliga.
Der ASV Süchteln möchte an seine Erfolgsserie anknüpfen und die Tabelle von unten aufrollen. Trainer Niklas Eirmbter hat daher den Kreispokal genutzt, um den kommenden Gegner, den TV Vorst, im Spiel in Nettetal unter die Lupe zu nehmen. Eirmbter hofft, dass mit Kai Brandenburg wenigstens ein Torhüter wieder fit ist. Kai Hebben fällt nach seiner Knieverletzung noch etwa einen Monat aus.
In der Oberliga der Frauen steht ein spannendes Abstiegsduell an. Die HSG Nettetal erwartet als Vorletzter das Schlusslicht Rheydter TV (Sonntag, 17 Uhr). Für das Team von Uli Rentzsch wäre ein Sieg vor allem aus psychologischer Sicht wichtig. Der ASV Süchteln spielt beim SV Friedrichsfeld. Verbandsligist SC Waldniel erwartet mit dem SV Neukirchen (Sonntag, 11.30 Uhr), einen Gegner, der dem Team nach Angaben von Trainer Michael Schmitz nicht liegen würde.
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