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Handball: Lobberich für einen Tag Spitzenreiter

zuletzt aktualisiert: 01.12.2008

Verbandsliga (wiwo) Für einen Tag waren Lobberichs Verbandsliga-Handballer Tabellenführer. Der Aufsteiger setzte seine Siegesserie mit einem 33:27-Sieg gegen den TV Krefeld-Oppum fort. Auch nach neun Spielen ist der TV Lobberich ungeschlagen. „Es war spannend und eng, aber am Ende doch erfolgreich für uns“, kommentierte Lobberichs Trainer Dieter Pietralla gewohnt nüchtern.

Diesmal klappte es nicht: Dülkens Sven Weber scheitert in dieser Szene an Borussias Torwart René Mayeur. Doch die SG war insgesamt treffsicher und siegte verdient 36:27 gegen Borussia.  Foto: RPO
Diesmal klappte es nicht: Dülkens Sven Weber scheitert in dieser Szene an Borussias Torwart René Mayeur. Doch die SG war insgesamt treffsicher und siegte verdient 36:27 gegen Borussia. Foto: RPO

Lobberich erarbeitete sich nach dem 2:2 einen knappen Vorsprung bis zum 15:12 zur Pause. „Da war schon zu erkennen, dass es kein normales Spiel werden würde. Oppum hat sehr offensiv gedeckt. Wir hatten mit den flinken Spielern Probleme“, analysierte der Trainer. Die Gastgeber vergrößerten vor allem dank des erneut starken Christopher Liedtke (8) dennoch ihren Vorsprung bis zum 29:22. „Er kam mit dieser Spielweise am besten zurecht“, befand Pietralla.

Da sich die Lobbericher in der Schlussphase jedoch eine Reihe von Zeitstrafen einfingen, wurde es beim 27:29 wieder eng. David Schönkes (6) mit dem Tor zum 30:27 und Torhüter Christoph Steller, der dann zwei Mal glänzend parierte, ebneten in den letzten Minuten den Weg zum Sieg.

„Wir konnten in diesem Spiel lernen, wie wir uns gegen eine 3:3-Abwehr verhalten müssen“, konnte Pietralla dem Spiel noch einen tiefergehenden positiven Aspekt abgewinnen. Für den TV waren noch H. Schönkes (5), T. Liedtke (4), Orlea (4), Föhles (3) und Rietzler (2) erfolgreich.

Starke Abwehrleistung des TSV

Der TSV Kaldenkirchen setzte sich beim TV Schwafheim mit 37:33 durch. Ausschlaggebend für den Erfolg war die starke Abwehr. Der TSV wich von der gewohnten defensiven Formation ab und störte mit Lars Witthake und später Volker Terhaag auf der vorgezogenen Position das Angriffsspiel der Schwafheimer sehr wirkungsvoll. „Die erste Hälfte haben wir klar dominiert und über Witthake und Greven Kontertore gesetzt. Das hat uns zusätzlich Sicherheit gegeben“, sagte Spielertrainer Christian Konrads (2). Die weiteren Tore erzielten Gerits (10), Arato (7), Greven (6), Witthake (4), Terhaag (4), Tebart (4).

Quelle: RP

 
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