Handball: Lobberich in der Erfolgsspur
VON WILTRUD WOLTERS - zuletzt aktualisiert: 22.09.2008Der Aufsteiger siegte beim TV Walsum-Aldenrade mit 36:34. Die Verbandsliga-Handballer des TSV Kaldenkrichen müssen dagegen weiter auf ihren ersten Sieg warten. Sie unterlagen dem TV Krefeld-Oppum mit 31:37.
Handball-Verbandsliga Der TV Lobberich sorgt in der Verbandsliga weiter für Furore. Der Aufsteiger blieb auch im dritten Spiel ungeschlagen. Die Mannschaft erkämpfte sich beim TV Walsum-Aldenrade einen 36:34-Sieg und rangiert nun direkt hinter den Aufstiegsfavoriten aus Dinslaken und Königshof.
„Das war aufgrund der zweiten Hälfte ein hart erarbeiteter Sieg“, sagte Andreas Schönkes. Lange Zeit war Lobberich das deutlich bessere Team. Die Mannschaft bedachte Walsums Besten, Elmar Hasan-Zada, mit einer offensiveren Deckung. Damit kamen die Walsumer zunächst nicht so gut klar wie die Lobbericher mit der Manndeckung gegen Matthias Orlea. Lobberich führte zwischenzeitlich mit sieben Toren. Doch dieser Vorsprung schmolz immer mehr, weil die Walsumer nun die Lücken im Abwehrverbund des TV fanden. Beim 34:34 behielt Tobias Liedtke jedoch die Nerven und verwandelte einen Siebenmeter zur erneuten Führung. Matthias Orlea setzte mit dem 36:34 den Schlusspunkt.
Die Tore für den TV warfen Orlesa (8), Chr. Liedtke (7), Föhles (5), H. Schönkes (4), Rietzler, Sartingen, T. Liedtke (alle 3), A. Schönkes (2).
Dritte Niederlage in Folge
Der Saisonstart ist den Handballern des TSV Kaldenkirchen auf ganzer Linie missraten. Gegen den TV Krefeld-Oppum gab es die dritte Niederlage in Folge. Kaldenkirchen unterlag mit 31:37 (14:17).
„Mit der kämpferischen Leistung bin ich zufrieden. Wir sind gut gestartet, haben aber im Spiel nach vorne viel zu viele Fehler gemacht“, sagte Trainer Arno Heyer. Kaldenkirchen lag von der ersten Minute an zurück. Dabei hatte Heyer auf die eingespielte Variante mit Gerits, Saulenas und Arato im Rückraum gesetzt. Die sah auch nicht so schlecht aus, doch irgendwie klappte es mit dem Torewerfen nicht.
„Im Moment steckt einfach der Wurm drin“, sagte Volker Terhaag. Egal aus welcher Position die TSV-Akteure zum Wurf kamen – entweder trafen sie das Tor nicht oder scheiterten am überragenden Torhüter der Oppumer. Zudem passte die Abstimmung in der Abwehr nicht richtig, obwohl David Mattke im Tor seine Sache sehr ordentlich machte.
Trotz allem gab sich der TSV in der kampfbetonten Partie nie auf. Vom 20:27 verkürzte das Team bis auf 28:31. In dieser Situation scheiterte Sigitas Saulenas aber vom Siebenmeterpunkt. Das Spiel war damit entschieden. Die Tore für den TSV warfen Saulenas (7), Arato (7), Gerits (6), Greven (4), Konrads (4), Tebart (2) und Heinrichs.
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