Handball: Lobberich punktet in Vorst
VON WILTRUD WOLTERS - zuletzt aktualisiert: 08.09.2008Der TV Lobberich ist mit einem 27:27 beim TV Vorst in die neue Verbandsliga-Saison gestartet. Die Handballer glänzten vor allem in der zweiten Hälfte. Der TSV Kaldenkirchen ging gegen die HSG Mülheim/Oberhausen leer aus.
Verbandsliga Der TV Lobberich ist mit einem Punktgewinn in die neue Verbandsliga-Saison eingestiegen. Der Aufsteiger überzeugte beim 27:27 beim TV Vorst. Der TSV Kaldenkirchen hatte hingegen nichts zu lachen. Kaldenkirchen unterlag der HSG Mülheim/Oberhausen mit 20:24.
„Wir haben Vorst zwei Mal im Pokal schlagen können. Aber Meisterschaft ist doch etwas ganz anders - erst recht, wenn man in Vorst spielen muss“, sagte Lobberichs Trainer Dieter Pietralla.
Die Vorster waren in der ersten Hälfte das dominierende Team. Sie störten die Angriffsaktionen des TVL wirkungsvoll, so dass die Spieler zu Einzelaktionen gezwungen waren. Vorst ging verdientermaßen mit 15:12 in die Pause.
Das Nettetaler Derby
Am kommenden Sonntag steht der erste Höhepunkt in der noch frischen Handball-Saison an.
Der TV Lobberich und der TSV Kaldenkirchen stehen sich im Nettetaler Verbandsliga-Derby gegenüber.
Für den Aufsteiger aus Lobberich ist es gleichzeitig die Heimpremiere in der neuen Liga.
In der zweiten Hälfte hatten die Lobbericher mehr vom Spiel. Es gelang dem Team, ihre Außen mehr ins Spiel einzubinden. Auf diese Weise öffneten sich auch Räume für die anderen Angreifer. Lobberich holte den 17:21-Rückstand auf und ging mit 25:24 in Führung. „Wir hätten gewinnen können, aber das wäre nicht gerecht gewesen“, sagte Pietralla. Für den TV Lobberich waren Tobias Liedtke (9/5), Christopher Liedtke (4), Matthias Orlea (4), Andreas Schönkes (3), David Schönkes (3), Hendrik Schönkes (2), Felix Rietzler und Dirk Sartingen erfolgreich.
Schwache Chancenverwertung
Das Spiel des TSV Kaldenkirchen stand buchstäblich unter einem schlechten Licht. Bis kurz vor Spielbeginn blieb es in einem Teil der Halle dunkel, weil die Beleuchtung nicht funktionierte.
Als Entschuldigung für die 20:24 (10:11)-Niederlage gegen die HSG Mülheim/Oberhausen kann diese Panne aber nicht herhalten. „Es ärgert mich, dass wir locker zehn klare Chancen nicht verwertet haben“, sagte Trainer Arno Heyer. Zwei Siebenmeter landeten beispielsweise neben dem Tor. Dazu kamen vergebene Gegenstöße und Heber, die den Weg ins Tor nicht fanden. „Wenn man das sieht, dürfen wir uns nicht beklagen“, sagte Heyer,
Seine neuformierte Mannschaft musste sich die Chancen gegen die körperlich überlegenen Mülheimer hart erarbeiten. Die einfachen Tore, wie sie Sebastian Gerits aus dem Freiwurf zu erzielen weiß, fehlten dem TSV, da Gerits noch verletzt ist. „Es war klar, dass Mülheim spielerisch weiter ist. Wir sind erst zwei Wochen so zusammen und müssen uns erst noch finden. Dafür war das aber durchaus achtbar“, sagte Heyer. Die Tore warfen Hanno Tebart (7), Christian Konrads (3), Lars Witthake (3), Tamas Arato (2), Matthias Heinrichs (2), Max Greven (2) und Sigitas Saulenas.
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