Handball: Lobberich schwebt auf „Wolke sieben“
zuletzt aktualisiert: 12.01.2009Verbandsliga (wiwo) Besser konnte es für den TV Lobberich und den TSV Kaldenkirchen nicht laufen. Die beiden Verbandsligisten feierten im ersten Meisterschaftsspiel des Jahres Erfolge.
Der TV Lobberich siegte 32:20 beim VfL Rheinhausen. Damit bleibt der TV ungeschlagen und freut sich nun auf das Spitzenspiel am kommenden Sonntag (Halle Süchtelner Straße) gegen Tabellenführer Adler Königshof. Der TSV Kaldenkirchen setzte sich 29:27 gegen den Vorletzten Rot-Weiß Oberhausen durch.
Gut 20 Minuten brauchten die Handballer des TV Lobberich, um beim VfL Rheinhausen die Weichen auf Sieg zu stellen. Die um den Klassenerhalt kämpfenden Gastgeber führten mit 6:5 und beeindruckten mit ihrer robusten Spielweise. Erst nach dem 7:7 gewannen die Gäste langsam die Oberhand. Zur Pause führten sie mit 14:10. Danach zog der TV dank einiger Gegenstoßtore auf 21:11 davon. Am Ende wurde es ein klares 32:20.
„Dennis Föhles hat sehr stark gespielt. Er hat sich eine blutige Lippe geholt, sich dennoch durchgebissen und zehn Tore geworfen“, lobte Trainer Dieter Pietralla.
Den Ausschlag zu Gunsten des TV gaben die größeren personellen Alternativen, die sich Pietralla beispielsweise mit Dirk Sartingen (2) für Dennis Föhles im linken Rückraum bieten. Für den verletzten Jost Beckert im Tor steht im Notfall Peter Mäurer als Ersatzkeeper zur Verfügung. Die restlichen Treffer erzielten T. Liedtke (6), Chr. Liedtke (3), H. Schönkes (3), Orlea (3), D. Schönkes (2), A. Schönkes (2) und Rietzler.
Kaldenkirchen tat sich schwer
„Nach so einer Pause war es das erwartet schwere Spiel, um wieder rein zu kommen“, erklärte Kaldenkirchens Spielertrainer Christian Konrads. Seine Mannschaft tat sich lange schwer und produzierte wie Oberhausen viele Fehler. Die Spieler bewegten sich zu langsam und gingen die Zweikämpfe nicht mit der nötigen Konsequenz an. Die Folge: 11:11 zur Pause.
Anschließend stellte der TSV die Abwehr um und deckte im 6:0-Verbund defensiver. Kaldenkirchen gewann nun mehr Sicherheit. Der TSV erkämpfte sich etliche Bälle, die er per Gegenstoß nutzte, um einen Vorsprung von bis zu sechs Treffern zu erzielen. Einem höheren Abstand stand der Pfosten im Weg, den der TSV gleich in Serie traf.
In Unterzahl und gegen eine offene Manndeckung kam Kaldenkirchen in den letzten Minuten noch einmal leicht in Bedrängnis, konnte seinen Vorsprung aber wahren.
Die Tore warfen Gerits (11/1), Arato (5/2), Heinrichs (4), Konrads (3), Hesse (2), Saulenas (2), Greven und Terhaag.
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