Nettetals Schachspielers bangen um ihr Zuhause
zuletzt aktualisiert: 06.09.2008Verhalten optimistisch gehen die vier Teams der Schachgemeinschaft Nettetal in die neue Meisterschaftssaison. Nicht gerade förderlich ist die Diskussion um den Erhalt ihrer Heimstatt, der Altentagesstätte Parkstübchen in Hinsbeck. Auch sie bleiben im Unklaren, ob Trainingsabende und Spiele dort weiter stattfinden können. Die Entscheidung, was mit dem Parkstübchen passiert, steht noch aus. Darum ist nicht sicher, wie lange die Schachspieler die Räumlichkeiten, in den sie seit Anfang der 1990er Jahre zuhause sind, noch nutzen können.
Die schwierigste Aufgabe hat in der kommenden Meisterschaft die Erste Mannschaft in der Verbandsliga, die am 14. September beginnt. Große Hoffnungen setzt man auf die jungen Eigengewächse Niklas van der Valk (15 Jahre) und Alexander Nent (18), die den Wechsel von Nettetals Spitzenspieler Henk van Gool zum NRW-Ligisten SK Turm Krefeld möglichst kompensieren sollen.
Auf einen guten vorderen Tabellenplatz hofft die Bezirksklassen-Mannschaft, auch wenn sie nicht zu den Favoriten gehört, während Nettetal III schon mit einem Mittelplatz in der Kreisliga sehr zufrieden wäre. Keine Zielvorgabe hat die sehr junge vierte Mannschaft in der Kreisklasse. Sie soll das bei Jugendtrainer Dr. Alfred Lubberich Erlernte in zählbare Erfolge umsetzen.
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