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Handball: Sensation: Dülken siegt in Königshof

VON WILTRUD WOLTERS - zuletzt aktualisiert: 29.03.2010

Handball Die Sensation ist perfekt. Mit dem deutlichen 44:33 bei den hoch gehandelten Adlern aus Königshof, immerhin Fünfter in der Oberliga, unterstreicht die SG Dülken ihre Ansprüche auf den Verbleib in der Klasse. "Wer hätte das gedacht. Es hat tatsächlich geklappt", freute sich Trainer Goran Sopov.

Wichtiger Mann für die SG Dülken: Mark Kämmerling.  Foto: RPO
Wichtiger Mann für die SG Dülken: Mark Kämmerling. Foto: RPO

Vor der prächtigen Kulisse der gut 500 Zuschauer spielte fast nur der Vorletzte der Liga. Gerade bei den ansonsten so heimstarken Königshofern war das ungewöhnlich. In der vergangenen Saison verlor der Aufsteiger kein einziges Spiel. In dieser Saison gab es bislang nur eine einzige Heimniederlage gegen den Tabellenzweiten aus Aldekerk.

Doch wie schon in der Vorwoche, als Dülken Tabellenführer Remscheid beinahe bezwungen hätte, agierte die SG aus einer beeindruckend starken Abwehr heraus. Die aggressive 6:0-Formation ließ den schwachen Königshofern keinen Spielraum. Ab und an variierte die SG dies leicht und deckte offensiver gegen einen Angreifer auf den Halbpositionen. Königshof kam damit nicht zurecht. Da auch das Spiel nach vorne perfekt funktionierte, führte die SG bereits in der ersten Halbzeit zeitweise mit fünf Toren Vorsprung. Mit zunehmender Spieldauer steigerte sich die SG noch. Mitte der zweiten Hälfte war das Spiel bei einem Vorsprung von zehn Toren entschieden.

Mark Kämmerling warf zehn Tore. Seit er nach seinem Bandscheibenvorfall wieder mitwirkt, geht es aufwärts für die Dülkener. Das gilt auch für André Indenhuck (7), der nach langer Verletzungspause immer besser wird und nicht nur im Angriff, sondern vor allem im Mittelblock der Abwehr glänzte. Aufbauspieler Richard Graefe leitete zudem das Spiel mit großer Klasse und erzielte nebenbei noch acht Tore. Auch René Landwehrs setzte seinen persönlichen Aufwärtstrend fort. Der Rückraumspieler warf erneut vier Tore.

Außerdem trafen Sebastian Sips (7), Steffen Sips (3), Fabian Reich (2), Peer Wagemann, Tin Beier und Sven Weber.

Quelle: RP

 
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