Handball: Sopov-Team fehlt die Durchschlagskraft
zuletzt aktualisiert: 08.02.2010Oberliga (wiwo) Dülkens Hoffnung, im Kampf gegen den Abstieg gegen eines der Teams aus der oberen Tabellenhälfte für eine Überraschung sorgen zu können, erfüllte sich auch gegen die SG Solingen BHC II nicht. Die SG Dülken unterlag 26:33 (11:15) und zementierte damit ihren vorletzten Tabellenplatz, den das Team nun seit dem zehnten Spieltag belegt.
Auf ziemlich verlorenem Posten
Trotzdem lässt sich Trainer Goran Sopov nicht entmutigen. Nach wie vor glaubt er an den Klassenverbleib. "Uns fehlt es an Substanz und Qualität. Das wussten wir aber schon vor der Saison. Wir wussten, dass es schwierig werden würde. In unserer Situation fehlt uns einfach ein Sieg", meinte der Trainer. Der scheint nötiger denn je, um die Köpfe wieder frei zu bekommen und neues Selbstvertrauen zu tanken. Gegen die stärkeren Teams in der Liga steht die SG momentan jedenfalls auf ziemlich verlorenem Posten.
Gegen die SG Solingen spielte Dülken bis zum 10:10 gut mit. Doch in den letzten Minuten vor der Pause beraubte sich die Mannschaft selbst ihrer Möglichkeiten. Die Chancenverwertung stimmte nicht. Hinzu kamen einige technische Fehler und prompt gingen die Gäste mit einer 15:11-Führung in die Pause.
Wie in so vielen Spielen zuvor, gelang es der SG nach dem Wechsel nicht mehr, das Blatt zu wenden. Solingen steuerte einem sicheren Sieg entgegen. Der Rückstand der SG pendelte sich auf vier bis sechs Tore ein, weil die Gäste aus dem Bergischen konsequent und mit deutlich weniger Fehlern ihren Vorsprung bestätigten und Dülken letztlich zu wenig tat.
"Wir haben uns nicht so verkauft, dass wir eine realistische Siegchance bekommen konnten. Wenn man gewinnen will, muss einiges deutlich besser funktionieren", sagte Sopov. Er setzt darauf, dass das in den Spielen gegen gleichwertigere Gegner im Abstiegskampf klappt. "Wir haben jetzt noch Düsseldorf vor der Brust. Die liegen uns nicht. Aber danach müssen diese Spiele kommen", sagte Sopov.
Die Tore für die SG erzielten Sven Weber (7/5), Mark Kämmerling (3), Fabian Reich (3), Sebastian Sips (3), André Indenhuck (3), Steffen Sips (2), Richard Graefe (2), Max Greven, Tim Beier und René Landwehrs.
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