Fußball: Tom Neber ist zufrieden
VON WILTRUD WOLTERS - zuletzt aktualisiert: 27.07.2010Der Trainer des Fußball-Bezirksligisten SC Rhenania Hinsbeck hat mit Michael Vieten einen starken Torwart dazu bekommen, sein Kader steht. Die konditionellen Grundlagen sind da, die Testspielergebnisse gut.
Fußball Nach gut zwei Wochen Vorbereitung wirkt Tom Neber entspannt. Der Trainer des SC Rhenania Hinsbeck will mit seiner Mannschaft den Klassenerhalt in der Bezirksliga erreichen und wähnt seine Truppe auf einem "ganz guten Weg". Vermutlich liegt das an den ersten Erfolgen in den Testspielen. Nachdem das erste vereinbarte Testspiel in Hüls einem Unwetter zum Opfer fiel, siegte der Bezirksligist durch Tore von Martin Haehnel und Tim Weyers 2:1 gegen den SC Schiefbahn. Beim Landesliga-Aufsteiger VfB Uerdingen folgte ein 1:0-Erfolg. Konrad Haehnel erzielte das Tor des Tages. Außerdem siegte das Team am Sonntag durch Tore von Konrad Haehnel (2), Tim Weyers und Tim Niesen 4:2 gegen Vorst.
SC Rhenania Hinsbeck
Zugänge Michael Vieten (SC Union Nettetal), Frederick Derendorf, Janosch Derendorf, Christian Kleinings (eig. II.), Patrick Pollmann (eig. A-Jugend) und Jonas Grauwinkel (zuletzt nicht aktiv).
Abgänge Kevin Kleier, Christian Leupers (beide TSV Kaldenkirchen), Tim Palant (Spfr. Leuth), Gabriel Litzenberger und Tobias Klingen (hören auf).
Trainer Thomas Neber.
Saisonziel Klassenerhalt.
Vieten ist gut eingeschlagen
Neber ist zufrieden und das ist nicht allein das Verdienst von Michael Vieten, dem erfahrenen Neuzugang zwischen den Pfosten. "Er hat bisher ganz hervorragend gehalten", räumt der Trainer ein. "Michael Vieten ist richtig gut eingeschlagen. Er wird eine echte Verstärkung für uns", lobte Neber den ehemaligen Nettetaler.
Der Keeper ist der einzige externe Neuzugang beim SC Rhenania Hinsbeck. Dabei soll es auch bleiben. "Wir haben derzeit keine anderen Spieler im Visier", berichtet der Coach. Der Verein fokussiert sich auf die eigenen Kräfte, denn die anderen "Neuen" kommen aus den eigenen Seniorenmannschaften, wie Janosch und Frederik Derendorf, Christian Kleinings oder Keeper Jonas Grauwinkel sowie aus der A-Jugend wie Patrick Pollmann. "Sie machen ihre Sache gut", erklärt der Trainer. Er wird mit den 21 Spielern, die nun die Vorbereitung absolvieren, auch in die Saison starten. "Wir haben einige Studenten dabei. Bei denen, die auswärtig studieren, ist es manchmal schwierig und zu teuer, für den Fußball nach Hinsbeck zu kommen. Wir müssen abwarten, wie sich das entwickelt", so Neber.
Gut zwei Wochen lang hat der Trainer seine Spieler nun gescheucht, um die Grundlagen in der Ausdauer zu legen. Nicht ganz ohne Folgen. "Natürlich stellen sich dann die ersten kleinen Wehwehchen ein. Einige sind das schließlich nicht gewohnt. Es sind muskuläre Sachen. Nichts Ernstes. Ich gehe davon aus, dass alle zum Saisonstart fit sind", sagte Neber.
In der nun anstehenden Phase bittet er sein Team in der Regel jeweils dreimal in der Woche zum Training. Hinzu kommen weitere Spiele. So treten die Hinsbecker am Freitag beim SV Straelen III an. Am Sonntag kommt der SV St. Tönis zum Testspiel.
Für den Trainer stehen daneben noch die Studien der Gegner an. "Bisher habe ich mir noch keine anderen Mannschaften angeschaut. Die ersten Teams werde ich aber sicherlich beobachten", sagt Neber. Das bedeutet reisen, denn Hinsbeck trifft zunächst auf Krefelder Teams. Die Mannschaft beginnt die Saison mit einem Heimspiel am 15. August gegen Union Krefeld. Eine Woche später folgt das Gastspiel bei Anadolu Türkspor Krefeld. Danach folgen Preußen Krefeld und der Linner SV. Erst am siebten Spieltag, dem 26. September, wird es das erste Derby geben. Dann spielt Hinsbeck beim SC Union Nettetal II. "Man kann es sich halt nicht aussuchen. Zu Saisonbeginn wird es immer schwer, egal gegen wen man spielen muss, weil man nie so genau weiß, wo man steht", kommentiert Neber.
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