Fußball: VVV Venlo ist weiter im freien Fall
VON MANFRED SCHULZ - zuletzt aktualisiert: 31.03.2008Jetzt kann nur noch ein Husarenritt den Fußballern von VVV Venlo den Klassenerhalt sichern. Nach der bitteren 1:2-Niederlage im Kellerduell beim Letzten Excelsior Rotterdam, der jetzt punktgleich mit VVV steht, haben es die Venloer zwar immer noch selbst in der Hand, den letzten Platz zu verhindern. Doch drei Spieltage vor dem Saisonende müssen sich André Wetzel, Präsident Hai Berden und der VVV-Anhang langsam aber sicher damit abfinden, dass die VVV-Fußballer wie voriges Jahr in die Relegationsrunde müssen. Die startet gleich nach Saisonende.
Punktemäßig ist zwar in den Spielen gegen Alkmaar, Roda und De Graafschap noch der viertletzte Platz drin – und damit der direkte Klassenerhalt. Nach den Leistungen der letzten Wochen scheint das aber illusorisch zu sein. „Wir haben es uns selbst zu verdanken, dass wir hier mit leeren Händen nach Hause gehen müssen“, ärgerte sich André Wetzel nach der Niederlage in Rotterdam.
Elfmeter vergeben
Und damit lag er goldrichtig. Was seine Mannen da – zumindest in den letzten zwanzig Minuten – auf dem Rasen zeigten, glich fast einer Arbeitsverweigerung. Schließlich führten die Venloer bis zehn Minuten vor dem Spielende mit 1:0 (10. Soltani). In den letzten vierzig Minuten der Partie hatten sie es sogar nur mit zehn Gegenspielern zu tun, da Geert den Ouden in der 51. Minute die Rote Karte sah. Die Venloer verstanden es in dieser Phase noch nicht einmal, die Riesenchance eines geschenkten Excelsior-Elfmeters zu nutzen. Der von Excelsior-Schlussmann Graafland gefoulte Jason Oost trat selber zum Elfer an – und vergab.
Was sich dann in den letzten zehn Minuten abspielte, war aus Venloer Sicht einfach grauenhaft. Keine Motivation mehr, keine Gegenwehr mehr, was prompt mit zwei Gegentreffern bestraft wurde.
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