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Tischtennis: Waldniel ist unter Druck: Ein Sieg muss her Dilkraths erste Pleite, Bracht setzt die Serie fort

VON CHRISTIAN SPOLDERS - zuletzt aktualisiert: 02.10.2009

Der TTC Waldniel hat den ersten Vergleich gegen eine der für den Aufstieg in die Verbandsliga in Frage kommenden Mannschaften verloren. Nach der 6:9-Niederlage bei der DJK Hermannia Dünnwald steht nun das nächste Spitzenspiel auf dem Programm. Die Schwalmtaler erwarten den TuS Porselen, die gegen Dünnwald mit 5:9-Punkten unterlagen, zum Verfolgerduell.

Porselen, die nach nur einer Saison aus der Oberliga abgestiegen sind, wollen wieder dorthin zurück. Dazu haben sich die Heinsberger mit Guido Schmitz von der DJK Eschweiler/Dürwiß verstärkt. "Wenn wir unsere Chancen auf den Aufstieg bewahren wollen, muss am Samstag ein Sieg her", sagt Alexander Makowski, Mannschaftsführer des TTC Waldniel.

Die Frauen des TTC Waldniel haben ihr Spiel gegen den FTV Düsseldorf um eine Woche vorgezogen. Am Sonntagmittag gastieren die Schwalmtaler in der Landeshauptstadt bei einer der Mannschaften, die sich noch Hoffnungen auf eine Platzierung innerhalb der Aufstiegsplätze macht. Düsseldorf hat bisher wie Waldniel erste einen Zähler (7:7 in Elsdorf) abgegeben. Nach dem aus Waldnieler Sicht verlorenen Punkt gegen Dülken, muss jetzt ein Sieg her, um weiterhin den Kontakt zum ungeschlagenen Spitzenreiter, der zweiten Mannschaft des TTC Brauweiler, zu halten.

Der TTC Dülken hat ebenfalls ein Spiel vorgezogen. Die Partie des achten Spieltages gegen den TTC Dormagen ist bereits am Samstag. Dormagen hat nach einem schlechten Start am vergangenen Spieltag den ersten Sieg geschafft und hat jetzt ebenso wie Dülken zwei Punkte. In der vergangenen Saison trennten sich beide Mannschaften zweimal mit einem Unentschieden. Nach der aktuellen Tabellensituation bewertet, dürften ein erneutes Remis beiden Teams Recht sein.

Fussball Burkhard Michels weiß, dass sein Team nicht unbesiegbar ist. Das sah zwar nach sechs Siegen und einem Unentschieden zum Start in die Bezirksliga nicht so aus, "aber irgendwann wird es uns erwischen", hatte der Trainer von Fortuna Dilkrath vor dem vorgezogenen Derby bei den TSF Bracht gesagt. Der Tabellenführer verlor 0:1 (0:0).

Dabei schien es nach einer ausgeglichenen ersten Halbzeit, als seien die Dilkrather näher dran am Sieg. "Wir haben richtig Gas gegeben", sagte Michels. "Wir haben uns zwar etwas weit fallen lassen, dafür aber gekontert", sagte sein Gegenüber Stefan Poetters. Einer jener Tempogegenstöße führte zum einzigen Tor: Kai Schürmannpasste zu Pascal Wüsten, der das 1:0 schoss (76.).

Anschließend machten die Gäste zwar weiter Druck und hatten sehr gute Möglichkeiten zum Ausgleich (die Versuche von Milun Novakovic und dem aufgerückten Torhüter Lars Olbertz wurden auf der Linie geklärt, Christian van de Flierdt scheiterte an der Latte), trafen aber erstmals in dieser Saison nicht. "Unsere Abwehr spielt sich wieder richtig gut ein, sodass wir immer weniger Tore kassieren", begründete Poetters, dass es nach drei Spielen, die nicht zu Null endeten, diesmal gar keinen Treffer für den Gegner gab. Wie lange Dilkrath noch Spitzenreiter bleiben wird, liegt jetzt nicht mehr in der Hand von Michels' Team. Verfolger VfB Uerdingen reicht am Sonntag (15 Uhr) beim Dülkener FC ein Unentschieden, um vorbeizuziehen. "Ich werde mir das Spiel anschauen", sagt Michels. Zumal in zwei Wochen das Topspiel in Uerdingen und am Ende der Hinrunde auch das Derby mit den Dülkenern anstehen wird.

Gelassener nach drei Siegen

Ob sich Stefan Poetters einen ruhigen Sonntag gönnt oder ein Spiel anschauen wird, weiß er noch nicht. In den kommenden Wochen geht es für seine Brachter gegen vier Mannschaften, die im Rennen um den Klassenverbleib etwa auf Augenhöhe sind. Da würde es sich anbieten, sowohl den TSV Krefeld-Bockum und den TSV Kaldenkirchen (beide treffen direkt aufeinander) als auch die VSF Amern (gegen Fischeln II) oder Rhenania Hinsbeck (gegen die DJK/VfL Willich) zu beobachten. Nach neun Punkten aus den vergangenen drei Spielen kann Poetters aber etwas gelassener auf die Konkurrenz schauen.

Quelle: RP

 
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