Vorst: 180 Pakete nach Birma unterwegs
zuletzt aktualisiert: 17.05.2008Vorst (RPO). Medikamente mit einem Gewicht von über fünf Tonnen der action medeor sind in der Nacht zum Freitag mit einer vom Auswärtigen Amt gecharterten Frachtmaschine in Rangun angekommen. Noch heute werden die 180 Pakete von den Partnern des Vorster Medikamentenhilfswerks abgeholt und sollen morgen in das Krisengebiet gebracht werden. „Als Mitglied von ,Aktion Deutschland hilft’ können wir auf die Strukturen unserer Bündnispartner zurückgreifen. Das ist unter den erschwerten Bedingungen in Birma von unschätzbarem Vorteil“, erklärt Pressesprecherin Susanne Haacker. „Wir stimmen uns untereinander ab. Diese große Medikamenten-Sendung wird über die lokalen Mitarbeiter unserer Partner verteilt. So können wir sicherstellen, dass die Hilfe ankommt.“
Obwohl die Not von Tag zu Tag größer wird, riegelt das Militär das Katastrophengebiet ab. Internationale Hilfe ist nur über die lokalen Hilfskräfte möglich ist. „Die Menschen trinken verseuchtes Wasser und ernähren sich von Abfall“, berichtet ein Helfer. Nach Einschätzung der Uno werden zwischen 1,6 und 2,5 Millionen Menschen akut unter den Folgen des Zyklons zu leiden haben. Die ersten Ruhr-Fälle sind nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation aufgetreten, Durchfallerkrankungen ein großes Problem. action medeor ist für die Hilfe in Birma dringend auf Spenden angewiesen: Konto 555 555 555, Volksbank Krefeld, BLZ 320 603 62, Stichwort: „Nothilfe Birma“
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