Tönisvorst: Ein tiefer Einblick in die Berufswelt
zuletzt aktualisiert: 08.02.2012Tönisvorst (RP). Die große Stellwand von "Travel & Works" lässt die Augen von so manchem Oberstufenschüler des St. Töniser Michael-Ende-Gymnasiums (MEG) aufleuchten.
Stehen diese zwei Worte doch für neue Länder und fremde Kulturen. Kein Wunder also, dass die sieben Sitzplätze an Tisch von "Travel & Works" schnell belegt sind. Aber auch an den anderen 25 Tischgruppen im Forum des Schulzentrums Corneliusfeld tummeln sich die Schüler der Qualifikationsphase 1/Stufe 12 des Gymnasiums. Stellwände weisen unter anderem die Fontys Hochschule Venlo, die Fachhochschule Krefeld, die Uni Essen-Duisburg aber auch einzelne Unternehmen wie das Helius Klinikum, Siemens und Crenox aus.
An nahezu allen Tischen bietet sich das gleich Bild. Erst wird der Gesprächspartner des jeweiligen Unternehmens bzw. des Weiterbildungsträges etwas fragend angeschaut, dann aber entwickeln sich lebhafte Gespräche mit vielen Fragen. "Denkt bitte daran, rund 20 Minuten pro Tisch. Dann ist ein Wechsel angesagt", erinnert Julia Krüger, Studien- und Berufskoordinatorin des MEG.
Seit über zehn Jahren bietet das MEG in Kooperation mit dem Rotary Club Viersen einmal im Jahr den Berufsinformationsabend für die Oberstufenschüler an, bei dem die Repräsentanten der unterschiedlichen Einrichtungen die jeweiligen Berufsfelder und Studiengänge vorstellen. In lockerer Atmosphäre erhalten die Schüler die Gelegenheit, sich zum Beispiel über das Studienangebot in Nijmwegen wie auch die Ausbildungsmöglichkeiten bei der Bundeswehr zu informieren.
"Es ist praktisch, dass wir hier Informationen sammeln können, ohne stundenlang irgendwo hin fahren zu müssen", sagt Sarina. Sie möchte die zwei Stunden nutzen, um so viel wie möglich über die verschiedenen Möglichkeiten des Studiums wie auch Ausbildungen in den unterschiedlichen Bereichen erfahren.. Während die 18-Jährige noch nicht weiß, wo es einmal beruflich hingehen soll, möchte Julia (17 Jahre) das duale Studium bei der Sparkasse nutzen. "Jetzt ist die Gelegenheit, dazu viele Einzelheiten zu erfahren", sagt sie und steuert daher auch direkt den Tisch mit den beiden jungen Sparkassenmitarbeitern Dominic Michels und Kathrin Dröge an.
Jetzt weiterlesen und die Rheinische Post testen.
- RP ONLINE
- Kontakt
- AGB
- DATENSCHUTZ
- Impressum



