Willich/Korschenbroich: Gassi gehen auf der Autobahn
zuletzt aktualisiert: 20.07.2009 - 14:18Glückliches Ende für einen kleinen Ausreißer: Mischlingshund Poldi ging am Montag ganz alleine Gassi auf der A 52. Beamte der Bundespolizei sahen das Tier, sperrten kurzerhand die Autobahn und retteten ihm das Leben. Poldi bedankte sich mit einem Häufchen im Streifenwagen.
Die Polizisten staunten nicht schlecht, als ihnen gegen 12 Uhr auf der A 52 von Mönchengladbach in Richtung Düsseldorf in Höhe der Anschlussstelle Willich ein kleiner schwarzer Mischlingshund auf der linken Spur entgegen lief.
Zum Glück herrschte gerade wenig Verkehr auf der Autobahn, so dass die Beamten mit Blaulicht den rückwärtigen Verkehr anhalten konnten. Doch damit hatten sie Poldi noch nicht überzeugt, sein Abenteuer zu beenden.
Der erste Versuch, den Hund einzufangen. Erst als einer der Polizisten an die gute Erziehung des Tieres glaubte und laut "Platz" rief, setzte sich der Vierbeiner und ließ sich widerstandslos festnehmen. Sofort wurde der Verkehr auf der A52 wieder freigegeben.
Da er außer einem schwarzen Lederhalsband nichts trug, was auf seine Eigentümer hinwies, wurde der Hund ins Tierheim Düsseldorf-Rath gebracht. Über einen implantierten Chip konnten dort schnell der Name und die Eigentümer ermittelt werden: Poldi stammt aus einem Tierheim in Ungarn und ist erst seit zwei Tagen in Korschenbroich zu Hause. Überglücklich holte Frauchen ihren kleinen Ausreißer im Tierheim ab.
Poldi bedankte sich auf seine Weise, er hinterließ ein kleines "Häufchen" im Streifenwagen.
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