Tönisvorst: medeor: Medizin für 60.000 Menschen
zuletzt aktualisiert: 02.10.2009Tönisvorst (RPO). Die Lage auf der indonesischen Insel Sumatra spitzt sich zu. Ein zweites schweres Erdbeben hat die Insel erschüttert. Dirk Angemeer von "action medeor" steht in ständigem Kontakt mit lokalen Partnern und berichtet: "Tausende Menschen sind unter den Trümmern von Häusern begraben, Krankenhäuser und Schulen eingestürzt, Zufahrtsstraßen zugeschüttet." Die Mitarbeiter der Vorster "action medeor" packen lebensnotwendige Arzneimittel, Verbandsstoffe, medizinische Geräte für 60 000 Menschen in Indonesien.
Spendenkonto
Volksbank Krefeld, Kontonummer 555 555 555, BLZ 320 603 62, Stichwort: Hilfe für Indonesien
"Wir stellen uns auf Hilfsmaßnahmen in großem Umfang ein. Wir packen jetzt rund um die Uhr", sagt Angemeer, verantwortlich für die Humanitäre Hilfe bei "medeor". "Deutsche Rettungsspezialisten werden ins Katastrophengebiet fahren, mit dabei, ein Notfallpaket von action medeor. Das sind insgesamt 28 große Pakete, 900 Kilo schwer, gepackt mit lebensnotwendigen Arzneimitteln und medizinischen Geräten."
Ein zweites Paket wird zurzeit im Tönisvorster Medikamentenlager gepackt. Enthalten ist alles, was nach jahrelangen Erfahrungen in solch einer Katastrophe gebraucht wird. Mediziner weltweit sind mit der Handhabung für den Notfalleinsatz vertraut. Bis zu 10 000 Menschen können damit drei Monate lang medizinisch an bis zu zehn verschiedenen Orten versorgt werden.
Viele andere Partner der "action medeor" haben um schnelle Hilfe gebeten. Das Medikamentenhilfswerk aus Tönisvorst ist auf Katastrophen in diesem Ausmaß eingestellt und kann die Hilfe binnen weniger Stunden zur Verfügung stellen. "Ein großer Vorteil ist auch die Arbeit in unserem Bündnis Aktion Deutschland Hilft. Wir koordinieren unsere Hilfe mit den neun anderen Mitgliedorganisationen, zum Beispiel ist Help bereits vor Ort und wird zusammen mit unseren gemeinsamen lokalen Partnern die Medikamente bedarfsgerecht verteilen", so Angemeer. "Wir sind für die Hilfe allerdings dringend auf Spenden angewiesen."
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