Stadt Willich: Musikmarathon in der Donkkampfbahn
zuletzt aktualisiert: 05.07.2010Stadt Willich (RPO). Fetziger Hip Hop von "Grenzübergang", dem Minuten später Klassisches vom Frauenchor 1968 folgt. Folk der Band Lowrhine Buskers", im Anschluss der Männerchor "Orpheus" – abwechslungsreiche musikalische Kontraste und ein nicht minder bunt gemischtes Publikum aus jüngeren und älteren Zuhörern. Genau das war es, was das Benefizkonzert vom Verein Anrath 1tausend am Wochenende ausmachte. Mit 16 verschiedenen Bands präsentierte sich das Konzert generationsübergreifend auf der ganzen Linie. Nach einem eher ruhigen Besucherstart und einem Einbruch während des Fußballspiels, steigerte sich die Zahl der Gäste im Laufe des frühen Abends, um in einem wirklichen Abendhöhepunkt zu enden.
Ein Baustein des Bildes
Beste Stimmung herrschte beim Auftritt der bekannten "Tollen Bänd". Kontinuierlich voll war es bei der Fotoaktion. Über 800 Besucher ließen sich von den beiden Anratherinnen Beate Krempe und Laura van der Hoven fotografieren, um letztendlich ein Baustein eines großen Bildes zu werden. "Es entsteht ein großes Gesamtbild, das ab September als Kunstdruck und Postkarte für den Verein verkauft wird", informierte Krempe.
Auch im Kunstzelt selber herrschte ein ständiges Kommen und Gehen. Die Werke der neun jungen Künstler beeindruckten und die kleinen Becher vor den Kunstwerken füllten sich mit Bohnen. Eine solche erhielt ein jeder Besucher am Eingang, um damit seine Stimme einem Kunstwerk zu geben, dass ihm am besten gefiel. Letztendlich siegte das plastisch gestaltete Bild in Form einer Uhr von Theresa Stauber. Freuen konnte sich auch Valerie Hofmeister auf Platz zwei. Sie konnte das Schild "Verkauft" an ihr Bild hängen. Ein strahlender Markus Gather vom Verein Anrath 1tausend. "Wir sind rundum zufrieden. Guter Besuch, alles lief hervorragend, die Stimmung war bestens", so sein Fazit am Ende des Konzerts, dessen Erlös der Stiftung des Vereins zufließt.




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