Willich: Raub nur vorgetäuscht
zuletzt aktualisiert: 19.09.2006Willich (RPO). Die zwei Mädchen, die angegeben hatten, am 25. August auf dem Schulweg überfallen worden zu sein, haben jetzt zugegeben, den Raub nur erfunden zu haben. Die Kinder, 11 und 13 Jahre alt, hatten der Polizei gegenüber widersprüchliche Angaben gemacht.
Der Beamte unterhielt sich daraufhin mit den Eltern und teilte ihnen seine Bedenken mit. Er bat die Erziehungsberechtigten, doch ihrerseits auch noch einmal mit den Mädchen zu reden – was dann auch zum Erfolg führte: Die Kinder gestanden, die Straftat vorgetäuscht zu haben. Eines der Mädchen habe am angeblichen Tatort eine Zigarette geraucht und darüber hätten beide die Zeit vergessen. Um das späte Erscheinen in der Schule zu erklären, habe ein Mädchen den Lehrern von dem Überfall berichtet. Vermutlich ohne zu ahnen, welche Maschinerie dadurch in Gang gesetzt wurde. Als sie es erkannten, blieben sie zunächst bei ihrer Geschichte.
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