Tönisvorst: Venentag am Antoniuszentrum
zuletzt aktualisiert: 21.02.2012Tönisvorst (RP). Nicht nur ein kosmetisches Problem: Krampfadern. "Was vielen nicht bewusst ist, dass Gefahren wie Thrombose, Lungen-Embolie und offene Beine die Folge einer venösen Erkrankung sind", sagt Oberarzt Kaveh Oskoui, Facharzt für Chrirurgie am Tönisvorster Antoniuszentrum.
"Krampfadern sind weit verbreitet. 60 bis 80 Prozent der Bevölkerung erkrankt daran", weiß Oskoui. Und weil Vorbeugung in Form von Information mitunter die beste Medizin ist, bietet der Fachmann mit seinen Kollegen am Samstag, 3. März, für die Bevölkerung kostenlos einen speziellen "Venentag" an: "Im Rahmen eines Tags der Offenen Tür können Interessierte sich die Gefäße durchmessen lassen. Sowohl die Arterien als auch die Venen", so der Experte.
Dafür öffnet an diesem Tag die Chirurgie eigens ihre Räume. Vier Ärzte stehen bereit, um Gefäßmessungen durchzuführen und zu beraten. In einem Raum werden Behandlungsmöglichkeiten vorgestellt. "Es muss nicht immer direkt eine OP sein. Je nach Schweregrad der Erkrankung genügt die Sklerotherapie – also das Veröden", so Oberarzt Oskoui. Durch persönliche Vernetzung mit Experten in den Vereinigten Staaten und anderen Ländern, weiß er um die modernste Technik und deren eventuellen Nutzen. "Seit rund neun Monaten arbeitete ich mit einer speziellen Lampe, die beispielsweise eine schmerzfreie Verödung erlaubt", so Oberarzt Oskoui. Für die Besucher gibt es zudem ein rundes Paket an Tipps und Empfehlungen: "Für die Reise kann man inzwischen sehr schöne, spezielle Stützstrümpfe erstehen", sagt Dr. Joachim Fährmann, der über 26 Jahre Erfahrung auf dem Gebiet der Gefäßchirurgie verfügt.
Um den Besuchern auch hier den Austausch mit Experten anbieten zu können, hat das Antoniuszentrum das Sanitätshaus Lang gewinnen können. Bei den Fachärzten gibt es außerdem Empfehlungen, was man nach einer OP beachten sollte. "Die Patienten, die zum Beispiel nach der OP nicht nur Lymphdrainage, sondern eben auch die Ultraschall-Behandlung nutzen: Deren Wunden sind drei bis vier Wochen schneller verheilt", so Dr. Fährmann. Angeboten wird der Tag der offenen Tür am Samstag, 3. März, von 10 bis 13 Uhr, Antoniuszentrum, Hospitalstraße 2, Erdgeschoß, Gefäßchirurgie. Frage des Tages
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