Tönisvorst: Vorster Seniorenhilfe gegründet
zuletzt aktualisiert: 01.10.2009Tönisvorst (RPO). Sieben Jahre lang hat sich die Arbeitsgruppe "(M)Ein Altenheim in Vorst" für das Leben älterer Menschen in ihrem Stadtteil eingesetzt und insbesondere zur Realisierung des Seniorenhauses Vorst-Kandergarten beigetragen. Damit soll jedoch kein Schlusspunkt gesetzt sein.
Vielmehr wird das Engagement der Gruppe mit neuen Mitgliedern, neuen Zielen und neuem Namen weiterleben. Aus diesem Grunde haben sich engagierte Bürger, auch die Pfarrer beider Kirchengemeinden, in dem Verein "Vorster Seniorenhilfe e.V." zusammengeschlossen. Ziel des Vereins ist die ideelle und materielle Förderung des Seniorenhauses "Kandergarten" und der Begegnungsstätte "Alte Post".
Die Einrichtungen sollen dadurch eng mit dem Leben im Stadtteil verknüpft sein. Die Vorster Seniorenhilfe möchte das Leben im Seniorenhaus und in der Alten Post mitgestalten und will dies beispielsweise durch Angebote zur Bildung und Freizeitgestaltung, individuelle Betreuung und Hilfen zur Mobilität erreichen.
Die SPD Tönisvorst begrüßt die Gründung des Vereins. Landtagsabgeordneter Uwe Leuchtenberg erklärt: "Das ist der richtige Weg, die Aktiven von (M)ein Altenheim in Vorst haben durch ihr Engagement und den uneigennützigen Einsatz doch erst das Haus in Vorst in dieser Form ermöglicht, da ist es für mich nur zu verständlich, die Ideen in einem gemeinnützigen Verein weiter zu entwickeln." Ebenso sehen das die SPD-Mitglieder im Aufsichtsrat der Antoniuszentrum GmbH und die neu gewählten Stadtverordneten.
Die Vorster Seniorenhilfe versteht sich als Bürgerbewegung. Jeder kann mitmachen. Der Jahresbeitrag beträgt 12 Euro. In Kürze rechnet der Verein mit der Anerkennung der Gemeinnützigkeit.
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