Stadt Willich: Willichs Seniorenbeirat wird 20 Jahre alt
zuletzt aktualisiert: 11.05.2012Stadt Willich (RP). Sein 20-jähriges Bestehen feierte der seit 2009 von Charly Röttgen angeführte Seniorenbeirat der Stadt Willich im Ratssaal des Neersener Schlosses. Etwa 200 Gäste hatten sich versammelt. Darunter waren viele Ehrenamtliche, die sich bei der Feuerwehr, in den Kirchengemeinden, Begegnungsstätten oder in den Vereinen um die Anderen kümmern.
"Wir würden uns freuen, wenn es uns gerade in diesem Jubiläumsjahr gelingt, noch mehr Senioren in unserer Stadt zu erreichen", sagte Röttgen. Er begrüßte bei der Feier auch zwei Mitglieder der ersten Stunde: Marianne Bieniek und Dr. Ludwig Hügen gehörten dem ersten Seniorenbeirat an, der sich im Mai 1992 konstituierte. Der erste Vorsitzende war Dr. Bernhard Brück, sein Stellvertreter: Dr. Helmut Lindhof. Charly Röttgen erinnerte auch an Schwierigkeiten in den Anfangsjahren: "Es war zunächst schwer, akzeptiert zu werden. Heute werden wir von Politik und Verwaltung wahr- und vor allem ernst genommen."
Dies unterstrichen sowohl Willichs Bürgermeister Josef Heyes als auch der Vorsitzende des Sozial- und Jugendhilfeausschusses, Dieter Lambertz. "Mut machen kann uns nur jemand, der Mut hat", sagte Lambertz. Und diesen Mut habe der Beirat, der weiterhin das gesellschaftliche wie politische Leben mitgestalte, die vielen Jahre über eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Und der Bürgermeister wünschte den mutigen Beiratsmitgliedern gerade auch im Hinblick auf den demografischen Wandelseine weitere konstruktive Arbeit.
"Dies ist keine Kinkerlitzchen-Gruppe sondern ein Gremium, das weit über die Stadt Willich einen sehr guten Ruf hat", sagte zu Beginn seiner Festrede Laudator und Kreis-Brandmeister Klaus Riedel. Er trug seine Gedanken zum "Alt werden" und "Alt sein" vor. Und der 56-jährige Festredner hatte eine sehr gutes Gefühl, dass "wenn ich bald auch altersmäßig zu Ihnen gehöre" jemand da sei, der sich mit um die Bedürfnisse kümmere. Den guten Ruf des Beirats bestätigte der Vorständler der Landes-Seniorenvertretung, Rolf Kauls.
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