Duisburg (RP) In der Diskussion um die Sperrung der Rhein- und Ruhruferflächen für Spaziergänger und Hunde hat sich nun auch CDU-Ratsherr Rainer Enzweiler zu Wort gemeldet. „Die Sperrung der Uferflächen mag der Rechtslage entsprechen“, sagte er. Sie widerspreche jedoch einer jahrzehntelangen Praxis, wonach die Uferflächen an Rhein und Ruhr erholungssuchenden Menschen und Tieren als willkommenes Ausflugsziel gedient hätten. „Das muss im Grundsatz auch so bleiben“, fordert Enzweiler. Der Schutz der Deiche ist für ihn ein wichtiges Gut. Deshalb begrüßt er die Verpachtung der Uferflächen an Schäfer.
Andererseits ist er der Meinung, dass öffentliche Erholungsstätten für die Bevölkerung ein hohes Gut seien, das es zu verteidigen und zu fördern gelte. „Nur sprechenden Menschen kann man helfen“, sagt Enzweiler und fordert einen runden Tisch aller Betroffenen. Natürlich gebe es auch unter Hundehaltern schwarze Schafe, die nicht einsehen wollten oder könnten, dass nicht richtig gehaltene Hunde eine Gefahr oder Belästigung darstellen. Die große Mehrheit der Hundehalter verhalte sich aber anständig, ohne Probleme mit Schafen und Spaziergängern, findet Rainer Enzweiler, der selbst Besitzer einer Hovawarthündin ist.
„Es stellt sich die Frage, ob die Auslaufflächen für Hunde in Duisburg nicht vergrößert werden sollten. Dass unser Oberbürgermeister Adolf Sauerland die Lösung des Problems dem Umweltdezernenten Dr. Peter Greulich übertragen hat, begrüße ich auch im Namen der CDU ausdrücklich“, sagte Reiner Enzweiler weiter.
Und: „Ich bin mir sicher, dass bei gutem Willen aller Beteiligten eine vernünftige Lösung gefunden werden kann, die für alle annehmbar ist.“
Quelle: RP