(RP) Für den Saisonabschluss hatte der RV Prinz Friedrich Karl Geldern seine Anlage am Güterbahnhof besonders hübsch gemacht. Der sportliche Höhepunkt war das Finale um den RP-Jugendcup im Springen und in der Dressur.
Der Reiternachwuchs vom Niederrhein traf sich zum Saisonabschluss in Geldern. Hier kommt die für den RFV Hünxe-Bruckhausen startende Katharina Maas auf Domino Dancer im Springfinale um den RP-Jugendcup übers Hindernis. RP-Foto: Seybert
Bei herrlichem Spätsommerwetter und guten äußeren Rahmenbedingungen, beendeten die Kreis Klever Reiter auf der Reitanlage des RV Prinz Friedrich Karl Geldern ihre Freiluftsaison. Insgesamt hatte der gastgebende Verein um den Vorsitzenden Rolf Derks acht Dressur- und Springprüfungen ausgeschrieben, in deren Mittelpunkt nicht nur der Reiternachwuchs, sondern zweifellos auch das Finale um den Jugend-Cup Niederrhein der Rheinischen Post und seinem Co-Sponsor, dem Frasselter Reitertreff aus Kranenburg, stand.
Halle gestrichen, Boden bearbeitet
Einem solchen Finale angemessen, lachte nicht nur die Sonne mit den Reitern um die Wette, sondern hatte sich der Veranstalter auch redlich Mühe gegeben, die Reitanlage in einen einladenden Zustand zu versetzen. So war eigens die Reithalle, in der unter anderem im Dressurfinale um den RP-Jugend-Cup geritten wurde, neu gestrichen worden.Hierfür hatte vor und zwischen den Prüfungen ein unermüdlicher Jan Hendricks gesorgt.
Und auch den Springplatz sowie die angrenzenden Abreitplätze, hatte das Prinz Friedrich-Karl-Team bestens vorbereitet. „Auf den Springplatz haben wir einige Wagen Sand aufgetragen, damit dieser griffig bleibt“, so Hendricks.
Ebenso einladend war die Zufahrt auf das Gelände der Reitanlage Gosses, auf dem der Gelderner Verein beheimatet ist, gestaltet. Da kam die Einweisung der Transporter durch die emsigen Helfer des Vereins bei den Teilnehmern gleichfalls gut an. Aber auch der Blumenschmuck und die einladende Gastronomie sowohl im Innen- als auch im Außenbereich luden die Gäste zum Verweilen ein.
Und die sahen in Dressur und Springen, unabhängig von den spannenden Finalprüfungen um den RP-Jugend-Cup, ansprechende Leistungen der Nachwuchsreiter. Hierzu bestachen auch die durch Heinz-Kleinbongartz und Heinrich Strompen erstellten Hindernisse, die sich insbesondere durch ihre klare Linienführung auszeichneten.
So auch bei der Springprüfung der Eingangsstufe, in der der Parcours in Idealzeit zu überwinden war. Aus der Traum vom kopflosen Reiten auf der einen und dem Reiten unter Tempo auf der anderen Seite. „In dieser Prüfung lernen die Reiter unter anderem Zeitgefühl zu entwickeln“, erklärte Richterin Alice Brendgen. Kompliment an Sarah-Elena Rosenstein, Sari Artz und Daniel Schiplack, die durch Sieg und Platzierung dieser Prüfungsanforderung gerecht wurden.
Höhepunkt des Gelderner Turniers waren die Finalprüfungen um den RP-Jugend-Cup. Da herrschte in der Reithalle, in der die Finalisten die Prüfungsaufgabe Einzeln zu reiten hatten, spannungsgeladene Stille. Hochkonzentriert waren nicht nur Pferde und Reiter, sondern auch das Publikum.
Nicht anders die Situation auf dem Springplatz, wo gleichfalls um die höchste Wertnote geritten wurde. Galt es doch das Verhalten von Pferd und Reiter vor während und nach dem Sprung zu beurteilen. Die Siegerehrungen um den RP-Jugend-Cup setzten den Schlusspunkt unter ein rundum gelungenes Turnier, das ohne Stress und Hektik in familiärer Atmosphäre am Güterbahnhof über die Bühne ging.
Quelle: RP