Kamp-Lintfort (RP) Volles Haus beim ersten Tag der offenen Tür der Hochschule Rhein-Waal in Kamp-Lintfort. Viele waren mit ihren Eltern oder Freunden gekommen, um sich die Vorträge anzuhören und sich ein Bild von der Hochschule zu machen.
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Hochschule Rhein-Waal
Insgesamt 17 Studiengänge werden es sein, die im kommenden Wintersemester 2010/2011 an der Hochschule Rhein-Waal mit ihren zwei Standorten Kamp-Lintfort und Kleve laufen werden. Mehr Informationen dazu gibt es im Internet unter
www.hochschule-rhein-waal.de
"Wie geht es nach der Schule weiter?" Das war wohl eine der wichtigsten Fragen, die den Besuchern des ersten Tags der offenen Tür am Samstag an der neuen Hochschule Rhein-Waal an der Südstraße durch den Kopf ging. Viele, die kurz vor dem Schulabschluss stehen, waren mit ihren Eltern oder Freunden gekommen, um sich die Vorträge über die Studiengänge anzuhören und sich ein Bild von der Hochschule zu machen. "Das Haus ist voll", freute sich die Präsidentin Prof. Dr. Marie-Louise Klotz. Neben der jüngeren Zielgruppe seien aber auch Senioren, Privatleute und Nachbarn gekommen, die sich die neue Hochschule einfach mal von Innen ansehen wollten. Für die Senioren war oft das anlaufende Seniorenstudium, bei dem momentan einmal monatlich Vorträge zu aktuellen wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Themen gehalten werden, von Interesse. Berufstätige wollten sich die Möglichkeit anschauen, neben dem Beruf zu studieren.
Bis jetzt ist die dritte Etage des Baus komplett fertig. Dort finden sich nagelneue Büros und Hörsäle. Darunter gleicht die Hochschule noch eher einer Baustelle. Aber auch in die zweite Etage durften die Besucher einen Blick werfen. Für die Vorträge nahmen die Zuhörer in den rund 50 Personen fassenden Hörsälen Platz. Da wurden ihnen dann Fächer wie Informations- und Kommunikationsdesign, Maschinenbau oder Qualität, Umwelt, Sicherheit und Hygiene vorgestellt. Dabei wurde der Fokus nicht nur auf das Studium gelegt, sondern auch auf die späteren Berufsaussichten. "So wollen wir den Eltern die Sorgen nehmen", sagt die Dekanin des Kamp-Lintforter Fachbereichs Kommunikation und Umwelt, Prof. Dr. Ingeborg Schramm-Wölk.
Aber nicht nur Vorträge hat es gegeben. Den Besuchern standen die Türen zu allen Bereichen offen. Auf Interesse stieß vor allem das Labor. Dort zeigten wissenschaftliche Mitarbeiter Versuche wie das Züchten von Kristallen oder die Präparation von DNA. "Das ist etwas Wissenschaftliches zum Anfassen", so Schramm-Wölk. "Die Studenten sollen, wenn sie sich für ein Studium entschieden haben, sagen können, dass der Tag der offenen Tür wichtig für sie war", hofft Präsidentin Klotz. Insgesamt 17 Studiengänge werden es sein, die im kommenden Wintersemester an der Hochschule Rhein-Waal mit ihren zwei Standorten Kamp-Lintfort und Kleve laufen werden. Im Sommer hat in Kamp-Lintfort bereits der Studiengang E-Government mit 36 Studierenden gestartet. In Kleve läuft Bio Science and Health und an beiden Standorten Internationale Wirtschaftswissenschaften für den Profit- und Non-Profit-Bereich.
Quelle: RP