Jüchen: Schloss Dyck zeigt neue Seite im Internet
VON DÉSIRÉE LINDE - zuletzt aktualisiert: 25.06.2008Jüchen (RP) Elegant in braunen Creme-Tönen kommt der neue Internetauftritt der Stiftung Schloss Dyck daher. Weg sind die alten Grautöne. Die Stiftung hat ihre Seite komplett neu überarbeitet. Nicht nur optisch.
„Die Informationen sind breiter und tiefgreifender“, sagt Stiftungs-Geschäftsführer Jens Spanjer. Die aktuellen Veranstaltungen stehen jetzt direkt auf der Startseite (www.stiftung-schloss-dyck.de).
Außerdem gibt es erstmalig den Bereich Wissenschaft, der Bereich „Familie und Schulen“ wurde ausgebaut. „Dort ist für die Schulklassen sofort das Programm ersichtlich“, sagt Spanjer. Auch das Ferienprogramm sowie die Führungen sind auf der Internetseite zu finden.
Alles in zwei Sprachen
Ganz neu auch: Das alles gibt es zweisprachig, auf Deutsch und Englisch. „Wir haben gemerkt, dass immer mehr Gäste aus dem Ausland zu uns kommen, besonders aus Holland und Belgien, aber auch englische Reisegruppen“, erzählt Spanjer. Denn Führungen auf Englisch würden immer öfter in Anspruch genommen. Zudem wolle Schloss Dyck damit auch international bekannter werden. Ein weiterer Schritt in diese Richtung sei auch die Teilnahme an Tourismus-Messen wie der ITB in Berlin. 400 Mal am Tag werde die Internetseite derzeit besucht. „Genaue Zahlen haben wir aus der Vergangenheit nicht“, sagt Spanjer. Wir wissen aber, dass es gerade in den vergangenen zwei Jahren deutlich mehr geworden ist.“
Auch mit der Entwicklung der Besucherzahlen vor Ort ist Spanjer mehr als zufrieden. „2003 hatten wir 75 000 Besucher, 2007 schon mehr als 180 000“, sagt Spanjer. Dabei soll es nicht bleiben. In der ersten Jahreshälfte 2008 seien nocheinmal rund zehn Prozent mehr Besucher gekommen. In absoluten Zahlen sei das aber schwer nachzuhalten, weil die zweite Jahreshälfte mit stark besuchten Veranstaltungen wie den Classic Days (2. bis 8. August) die stärkere sei. Die Classic Days sind auch die bislang einzige Veranstaltung, für die es Karten online zu kaufen gibt.
„Wir gucken uns aber an, wie das funktioniert, und werden das dann dort auch anbieten, wo es sich lohnt“, verspricht Spanjer. Das gelte besonders für Veranstaltungen mit begrenztem Platzkontingent, also Konzerte. Als nächstes stehen das WDR-Konzert (29. Juni) und das Weinfest (25. bis 27. Juli) auf dem Programm.
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