(RP) Mit dem Sieg in der Fußball-Bezirksliga bleiben die Spieler von Trainer Christoph Kempers Tabellenführer VdS Nievenheim auf den Fersen. Fortuna Dilkrath verstand es im Derby nicht, die Schützenhilfe der TSF Bracht zu nutzen.
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Brachts Serientäter
Gute Serie Die TSF Bracht haben seit elf Spielen nicht mehr verloren. In dieser Zeit holten sie mit sieben Siegen und vier Unentschieden 25 ihrer 28 Punkte.
Schlechte Serie Die TSF Bracht sind die einzige Mannschaft, die an den vergangenen drei Spieltagen keinen Sieg gefeiert hat. Sie spielte dreimal unentschieden.
Fussball-Bezirksliga Sowohl der ASV Süchteln als auch Fortuna Dilkrath beenden das Jahr mit 30 Punkten und fünf Zählern Rückstand auf die Tabellenführer ihrer jeweiligen Gruppen. Während Süchteln mit einem Kantersieg weiter Druck auf Spitzenreiter VdS Nievenheim ausübte, verspielte Dilkrath eine Führung und profitierte nicht von der Schützenhilfe der TSF Bracht bei Liga-Primus VfB Uerdingen.
Fortuna Dilkrath - SC Waldniel 1:1 (0:0). Am Ende konnten beide Trainer mit dem Unentschieden leben. "Mit Pech verliert man sogar noch", sagte Dilkraths Burkhard Michels. Er war froh, dass nach der Führung der eigenen Mannschaft (Marcel Thomas, 60.) und dem Ausgleich der Gäste (Robin Cüsters, 89.) Marc Knippertz einen Freistoß noch neben statt ins Tor schoss. Kurz zuvor war Milun Novakovic mit Gelb-Rot vom Platz geflogen. "Wir hatten sehr, sehr gute Chancen", nannte SC-Coach Raimund Schleszies auch die von Cüsters, als er in der ersten Halbzeit nur die Latte traf.
Dülkener FC - VSF Amern 0:2 (0:1). Erneut kämpften die Dülkener bis zum Umfallen, allerdings nicht so aggressiv wie vor einer Woche beim Überraschungssieg gegen Dilkrath. Aggressiv wurden lediglich Fatih Debeniz und Florian Engels. Der Mittelfeldspieler flog beim Stand von 0:1 (Kosta Agathangelidis traf, 39.), wegen einer Tätlichkeit mit Rot vom Platz (65.). Torhüter Engels sah unmittelbar nach dem strittigen 0:2 (Sven Metze soll aus Abseitsposition eingeschoben haben 81.), wegen Meckerns Gelb-Rot. Ob Thomas Menzel Dülkens Trainer bleibt, wird der Vorstand wohl in den kommenden Tagen entscheiden. "Mit mir hat noch keiner gesprochen", sagte der Trainer, den die Mannschaft unbedingt behalten will.
SC Union Nettetal II - TSV Kaldenkirchen 0:1 (0:1). Burkhard Schuffels war stolz auf seine Mannschaft. "Der Willen, die Emotionen, die Geschlossenheit – das war schon toll", sagte der TSV-Trainer nach dem vierten Auswärtssieg aus den vergangenen fünf Spielen. Michael Halberkamp wurde nach etwas mehr als einer halben Stunde 20 Meter vor dem Tor angespielt, legte den Ball an Libero Jens Berger vorbei und zog von der Strafraumgrenze ab. Berger spielte vergangene Saison noch in Kaldenkirchen, "von daher wussten wir, dass er nicht der Schnellste ist", sagte Schuffels. "Das haben wir ausgenutzt." Kaldenkirchen habe all das gezeigt, "was wir haben vermissen lassen", ärgerte sich Unions Trainer Andreas Mair über die zweite Heimpleite der Saison.
VfB Uerdingen - TSF Bracht 1:1 (1:0). Für die Gäste war auf dem Aschenplatz des Tabellenführers sogar mehr drin. Uerdingen nutzte eine seiner beiden Chancen zur Führung, Bracht viele Möglichkeiten nicht. Erst Stefan Ossowski gelang mit einem Kopfball nach einem Eckstoß der Endstand (70.). In der Schlussphase wurde nicht nur Ossowski wegen wiederholten Foulspiels mit Gelb-Rot (85.), sondern auch der Uerdinger Abwehrchef nach einem Foul an David Kethers mit Rot des Feldes verwiesen (81.).
Union Krefeld - Rhenania Hinsbeck 1:1 (1:0). Tom Neber war mehr als zufrieden. "Das Unentschieden ist hoch verdient", sagte Hinsbecks Trainer. Nach Vorarbeit von Tim Weyers köpfte Leo Hammes den längst überfälligen Ausgleich (85.).
SC Hardt - ASV Süchteln 0:7 (0:4). Es war eine Demütigung – und dabei verschossen die Gäste in Person von Yannick Meurer schon in der ersten Minute einen Strafstoß. Später machte Meurer es besser und traf noch per Elfmeter, nachdem Daniel Hank mit zwei Treffern den Bann gebrochen hatte. Auch Eric Bongartz, Florian Band, Robert Erbers und Sven Schuffels trafen. "Wir schnuppern an Platz eins", sagt Trainer Christoph Kempers.
Quelle: RP