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Köln/Düsseldorf
809 Anzeigen nach den Übergriffen am Kölner Bahnhof

Köln/Düsseldorf. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft Köln sind inzwischen 809 Anzeigen im Zusammenhang mit den Ausschreitungen in der Silvesternacht am Kölner Hauptbahnhof eingegangen. 521 davon beziehen sich auf Sexualdelikte; bei den anderen geht es um Körperverletzung, Raub und Diebstahl. Unterdessen haben CDU und FDP im Landtag die Weichen für einen neu einzurichtenden Parlamentarischen Untersuchungsausschuss (PUA) gestellt, der die Vorgänge und Versäumnisse in der Silvesternacht beleuchten soll.

Im Mittelpunkt der Kritik steht dabei Innenminister Ralf Jäger (SPD). CDU-Chef Armin Laschet lastet ihm an, dem Landtag dazu "entscheidende Informationen vorenthalten" zu haben. Nach Ansicht von FDP-Chef Christian Lindner hat sich die Regierung in Widersprüche verstrickt. Die Piraten halten einen PUA für überflüssig. Ihre Forderung: "Minister Jäger muss weg."

(hüw)
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